Schwimmen DM
DSV verteidigt Qualifikationsnormen für Peking

Der Sportdirektor des DSV, Örjan Madsen, hat die hohen Qualifikationsnormen für Olympia verteidigt. Damit widersprach er Thomas Rupprath, der diese als "zu hart" bezeichnet hatte.

Unmittelbar vor den nationalen Meisterschaften von Freitag bis Mittwoch in Berlin hat Örjan Madsen, Sportdirektor des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), Stellung zu den Qualifikationsnormen für Olympia in Peking bezogen. "Wenn man das Ziel Weltklasse ausgegeben hat, muss man die Messlatte auch entsprechend hoch hängen", erklärte Madsen auf der Eröffnungspressekonferenz am Donnerstag.

Die Normzeiten richten sich nach den Finalchancen bei Olympia. Der ehemalige Weltrekordhalter Thomas Rupprath aus Rostock hatte die Normen als "zu hart" bezeichnet.

Madsen erwartet "einige Rekorde"

Madsen erwartet in Berlin einen "Ruck nach vorn" und ist dabei zuversichtlich. "Ich rechne durchaus mit einigen Rekorden. Im Moment hinkt der Vergleich zu den anderen Nationen etwas, weil unsere Athleten zumeist zugeschaut haben", sagte der Norweger, der trotzdem einen "erheblichen Druck" einräumte: "Wegen der Qualifikation für Olympia ist der Druck ohnehin schon erheblich, durch das gestiegene internationale Niveau ist er noch mehr gewachsen."

In der Diskussion um die Wettkampfanzüge verteidigte Madsen DSV-Ausrüster adidas. "Adidas wird bei Olympia ein Produkt abliefern, das sich mit den besten der Welt messen kann", sagte Norweger und erteilte der Forderung von Rupprath nach einer freien Anzugwahl eine Absage. 18 der 19 Weltrekorde in diesem Jahr auf der Langbahn waren im neuen Anzug des australischen Ausrüsters Speedo aufgestellt worden.

© SID

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