Schwimmen DM
Hannover freut sich über deutsche Meisterschaft

Bei den deutschen Schwimm-Meisterschaften in Goslar hat Aufsteiger Wasserfreunde 98 Hannover den Männer-Mannschaftstitel gewonnen. Bei den Frauen setzte sich SV Nikar Heidelberg als bestes Team durch.

Aufsteiger Wasserfreunde 98 Hannover hat sich zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte den deutschen Meistertitel im Mannschafts-Schwimmen gesichert. Beim DM-Finale in Goslar gewannen die Niedersachsen deutlich mit 29 129 Punkten vor Titelverteidiger SG Neukölln Berlin (27 359) und dem VfL Sindelfingen (27 215).

Heidelberg gewinnt Frauen-Titel

Bei den Frauen holte erstmals seit 1982 wieder der SV Nikar Heidelberg mit 26 526 Punkten den Titel und schloss mit der insgesamt neunten Meisterschaft zu den bisherigen Rekord-Champions Nixe Charlottenburg (1931 bis 1939) und DSV Düsseldorf 98 (1954 bis 1963) auf. Mit nunmehr 14 Titeln sind die Heidelberger bei Männern und Frauen zusammen alleiniger Rekordmeister.

Zu den stärksten Akteuren bei den Schwimmern aus Hannover zählte Kurzbahn-Weltmeister Thomas Rupprath, der zwei Wochen vor den Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Essen (24. bis 27. November) über 50m (23,94) und 100m Rücken (51,61), 100m (51,72) und 200m Schmetterling (1:57,15) sowie 100m Lagen (53,93) beste Leistungen zeigte. Teamkollege Kamil Kaprowicz überraschte als Brustspezialist unter anderem mit 1:57,80 Minuten über 200m Rücken. Bei Frauen-Titelträger Heidelberg glänzte vor allem Simone Weiler mit 1:08,30 Minuten über 100m und 2:24,63 Minuten über 200m Brust.

SG Essen steigt ab

Keine Chance auf den Klassenerhalt hatte bei den Männern die SG Essen. Nach zuletzt drei Jahren im Oberhaus musste man mit 22 436 Punkten wieder den Weg in die Zweitklassigkeit antreten. Dabei musste der Meister von 1994 auf den beim Weltcup im südafrikanischen Durban startenden Weltmeister Mark Warnecke verzichten. Als erster Absteiger stand der SV Cannstatt bereits fest, der seine Mannschaft vor der Runde aus finanziellen Gründen zurückgezogen hatte.

In der Aufstiegsrunde der sechs besten Zweitligisten setzte sich in Mainz die SG Dortmund bei den Männern mit 27 288 Punkten durch und stieg zusammen mit Gastgeber SG Rheinhessen (26 491), dem dies erstmals gelang, in die erste Liga auf. Bei den Frauen schafften der SV Halle/Saale (24 965) und die SSG Saar Max Ritter (24 459) den Sprung in die Erstklassigkeit.

© SID

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