Schwimmen Meeting
Steffen glänzt auf Paradestrecke in Paris

Bei den "Open de Paris" hat Britta Steffen am Freitag den zweiten Sieg für den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) geholt. In der Weltklassezeit von 53,80 Sekunden setzte sich die Berlinerin über 100m-Freistil durch.

Bei den "Open de Paris" hat Britta Steffen am Freitag für den Glanzpunkt aus deutscher Sicht gesorgt. Die Berlinerin setzte sich gegen starke Konkurrenz durch und entschied ihre Paradestrecke in Weltklassezeit für sich. Die WM-Dritte setzte sich über 100m-Freistil in 53,80 Sekunden vor der Französin Alena Popchanka durch, blieb dabei aber fünf Hunderstel über ihrem eigenen Weltrekord. Für den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) war es nach dem Erfolg von Kurzbahn-Europameisterin Janne Schäfer über 50m-Brust der insgesamt zweite Titel in Paris.

Steffen trotz Erfolg "nicht ganz zufrieden"

"Ich bin nicht ganz zufrieden. Aber auf der anderen Seite habe ich gezeigt, dass ich in Europa weiter an der Spitze stehe", sagte Steffen. Im selben Rennen belegte die Heidelbergerin Petra Dallmann (55,58) den vierten Platz und verpasste damit den zweiten Podestplatz für die deutsche Mannschaft am Freitag.

Ein enttäuschendes Ergebnis lieferte erneut der Frankfurter Helge Meeuw. Der Europameister über 50m-Rücken wurde über 200m-Rücken in ganz schwachen 2:05,94 Minuten als Achter Endlaufletzter. Bei der DM 2006 war Meeuw in 1:56,34 Minuten über diese Distanz noch Europarekord geschwommen. Diesmal lag er mehr als zehn Sekunden hinter dem erstplatzierten Olympiasieger Aaron Peirsol (USA/1:54,77).

Über 100m-Rücken verpassten bei den Frauen die EM-Dritte Janine Pietsch (Ingolstadt/1:02,04) als Fünfte sowie die EM-Zweite Antje Buschschulte (Magdeburg/1:02,20) als Achte das Podest. Den Sieg teilten sich Frankreichs Liebling, Olympiasiegerin Laure Manaudou, und die Ukrainerin Iryna Amschennikowa zeitgleich in 1:01, 46.

106 000 Euro Preisgeld im Topf

Die Veranstaltung wird vom Europaverband LEN und dem französischen Verband organisiert, da in diesem Sommer weder Welt- noch Europameisterschaften stattfinden. Nach einem Umrechnungsschlüssel werden bei Männern und Frauen jeweils die besten Einzelleistungen des Meetings ermittelt und mit je 20 000 Euro vergütet. Insgesamt werden 106 000 Euro an Preisgeld ausgeschüttet, zudem lobte der Veranstalter kurzfristig eine 5 000-Euro-Prämie für jeden Weltrekord aus.

© SID

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