Schwimmen National
Beckmann und DSV kommen auf keinen Nenner

Sportdirektor Ralf Beckmann wird den Deutschen Schwimm-Verband mit Ablauf seines Vertrags Anfang 2006 definitiv verlassen. Nach erneuten Gesprächen gibt es weiter grundsätzliche Differenzen mit Präsidentin Christa Thiel.

Sportdirektor Ralf Beckmann wird seinen Vertrag mit dem Deutschen Schwimm-Verband (DSV) definitiv nicht verlängern. Beckmann sieht auch nach erneuten Gesprächen mit DSV-Präsidentin Christa Thiel grundsätzliche Differenzen und daher keine Chance auf eine vertrauensvolle weitere Zusammenarbeit. Der 59-Jährige teilte seine Entscheidung dem Präsidium am Donnerstagmorgen mit.

Noch am Montag hatte es eine Zusammenkunft von Beckmann mit Thiel gegeben, in der weitere Gespräche vereinbart worden waren. "Es war ein Vorabgespräch, auf das weitere hätten folgen müssen, aber der grundsätzliche Klärungsbedarf war durch. Der Weg für weitere Gespräche war frei, und ich wollte auf jeden Fall im Dialog bleiben", sagte Beckmann dem sid. Nachdem Beckmann aber am Mittwoch ein Interview von Thiel las, in dem sie die Schuld am Scheitern einer Vertragsverlängerung von sich weist, erklärte er seinen endgültigen Rückzug.

"Ich bin aus allen Wolken gefallen, als ich das Interview gelesen habe", erklärte Beckmann. In einer Presseerklärung führt der 59-Jährige aus: "Die Wahrnehmung, Darstellung, Einschätzung und der Umgang mit bereits zurückliegenden Ereignissen liegt, wie heute in dem Interview sehr deutlich wurde, zwischen den beiden Verhandlungspartnern zu weit auseinander."

Seine Entscheidung, nicht für eine Vertragsverlängerung zur Verfügung zu stehen, hatte er erstmals bei den deutschen Kurzbahn-Meisterschaften vor einer Woche in Essen mitgeteilt. Hauptgrund sind unterschiedliche Auffassungen über die Laufzeit eines neuen Vertrages. Der aktuelle Kontrakt endet am 28. Februar 2006.

© SID

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