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Mentaltrainer soll Deutschlands Schwimmern helfen

Deutschlands Schwimmer bekommen einen Mentaltrainer zur Seite gestellt. "Vieles ist Kopfsache, das haben wir wieder in Australien gesehen. Wir wollen alle Möglichkeiten ausschöpfen", so DSV-Sportdirektor Örjan Madsen.

In Zukunft können Deutschlands Top-Schwimmer auf die Hilfe eines Mentaltrainers bauen. "Vieles ist Kopfsache, das haben wir jetzt wieder in Australien gesehen. Wir wollen alle Möglichkeiten ausschöpfen. Da gehören Mentaltrainer dazu", sagte der Sportdirektor des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), Örjan Madsen, am Rande der WM in Melbourne.

Nach den deutschen Meisterschaften im April in Berlin will der Verband aktiv werden. Die Mentaltrainer sollen die Athleten sowohl bei den zentralen Trainingsmaßnahmen als auch bei ihrer Vorbereitung in den Vereinen betreuen. "Das Geld dazu werde ich schon auftreiben", sagte Madsen. Kurz vor der WM hatte sich allerdings der von Madsen ins Boot geholte Psychologe Sverre Kile nach Diskussionen über die Höhe seiner Bezahlung zurückgezogen.

Madsen sieht die Zusammenarbeit mit den Mentaltrainern nicht als unmittelbare Maßnahme mit Blick auf Olympia 2008 in Peking. "Man kann nicht einmal zu einem Mentaltrainer gehen, und dann funktioniert alles. Das muss man mittelfristig sehen, aber irgendwann muss man damit anfangen", erklärte der 61 Jahre alte Norweger.

Von Deutschlands Top-Schwimmern ist die viermalige Europameisterin und Weltrekordlerin Britta Steffen die einzige, die in Friederike Janowsky auch auf eine professionelle psychologische Unterstützung setzt. Die führende Schwimm-Nation USA verfügt in der Nationalmannschaft hingegen gleich über vier Mentaltrainer.

© SID

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