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Pietsch schwimmt wieder

Janine Pietsch träumt 14 Monate nach der Diagnose Brustkrebs von einem Comeback. Die 27-Jährige dämpft jedoch große Erwartungen und will sich nicht unter Druck setzen.

14 Monate nach der Diagnose Burstkrebs liebäugelt die ehemalige Schwimm-Weltmeisterin Janine Pietsch ganz vorsichtig mit einem Comeback. "Ich trainiere 30 Prozent vom dem, was ich früher gemacht habe. Ich habe im nächsten Jahr einige kleine Wettkämpfe geplant. Ob mehr daraus wird, werde ich sehen", sagte die 27-Jährige im Interview mit der Tageszeitung Die Welt.

Pietsch will sich aber nicht mehr unter Druck setzen. "Ich habe mich früher durch Sport und Leistung definiert. Dem habe ich alles untergeordnet. In meinem jetzigen Leben ist das anders, da sind Gesundheit, Familie und Freunde viel wichtiger. Auch wenn sich das blöd anhört: Ich bin jetzt ich selbst", erklärte Pietsch.

Für ihren offenen Umgang mit der Krankheit war Pietsch zuletzt mit dem "Jetzt-erst-recht-Preis" in Bayern ausgezeichnet worden. Seit einem Monat arbeitet sie wieder halbtags. Nebenbei studiert sie in Düsseldorf Sport-Eventmanagement.

Die Krankheit sieht Pietsch, die sich in der Nachbehandlung einer Hormontherapie unterzieht, als besiegt an. "Jetzt laufe ich mit meinen eigenen Haaren herum, kurz und schwarz gefärbt", sagt Pietsch. Ihre fünf Perücken werde sie "zum Fasching sicher wieder rausholen".

© SID

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