Schwimmen WM
DSV-Sportdirektor Madsen kritisiert deutsches Team

In die Diskussion um die Leistungen der deutschen Schwimmer bei der WM in Melbourne hat sich nun auch Örjan Madsen geäußert. Der Sportdirektor des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) zeigte sich enttäuscht.

Die Auftritte der deutschen Schwimmer bei den Weltmeisterschaften in Melbourne waren bisher zumeist enttäuschend. Örjan Madsen, Sportdirektor des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), hat nun erstmals einen Teil seiner Mannschaft öffentlich kritisiert. "Es fehlt einigen an der professionellen Einstellung", sagte Madsen.

Mit der Schelte gemeint war unter anderem Helge Meeuw, der nach der Vorlauf-Schmach über 200m Rücken den sonst üblichen Laktattest ausfallen ließ. Für Unverständnis sorgte auch Lars Conrad. Der Hannoveraner hatte von seinem Einsatz in der 4x200m-Freistilstaffel angeblich nichts gewusst und sich deshalb nicht auf diese Distanz vorbereitet. Das DSV-Quartett schied mit Conrad als schwachem Schluss-Schwimmer nach Platz neun im Vorlauf aus. Bei einem Scheitern der Lagenstaffel zum Abschluss am Sonntag wäre erstmals bei einer WM kein Männer-Quartett im Endlauf vertreten.

Ohnehin nicht gut zu sprechen ist Madsen auf die Kritik seiner Athleten an den Schwimmanzügen. "Hier werden Nebenkriegsschauplätze eröffnet anstatt sich auf die eigene Leistung zu konzentrieren", meinte der Norweger.

© SID

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