Segeln America´s Cup
Schlechter Start für United Internet Team Germany

Auch im zweiten Duell der zehnten Vorbereitungsregatten (Act 10) für den 32. America´s Cup 2007 in Valencia hat das United Internet Team Germany eine Niederlage hinnehmen müssen.

Schlechter Start für das United Internet Team Germany. Das deutsche Segel-Syndikat hat bei den zehnten Vorbereitungsregatten (Act 10) für den 32. America´s Cup 2007 in Valencia zwei Niederlagen hinnehmen müssen. Die 17-köpfige Crew um den dänischen Skipper Jesper Bank musste sich zum Auftakt erwartungsgemäß dem hoch eingeschätzten Team New Zealand geschlagen geben und zog anschließend auch gegen die französische Areva Challenge den Kürzeren.

Der 49-jährige Bank blieb nach den Pleiten dennoch optimistisch. "Die Niederlagen werfen uns nicht aus der Bahn. Wir werden sie später genauer analysieren und schauen jetzt erst einmal nach vorn. Wir werden unsere ursprünglichen Ziele nicht gleich revidieren."

Franzosen distanzieren United Internet um 18 Sekunden

Um die Vorgabe von Syndikatschef Michael Scheeren zu erreichen, muss sich die Crew nun allerdings ins Zeug legen. "Ich hoffe, dass wir die eine oder andere Mannschaft schlagen können. Vielleicht machen wir aus sieben Chancen drei, vier Siege", hatte Scheeren vor dem Beginn der Regatten gesagt und dürfte dabei wohl auch die Areva Challenge als potenziellen "Punktlieferanten" im Sinn gehabt haben.

Doch die Franzosen, gegen die man im vergangenen Jahr noch den ersten Sieg der Teamgeschichte einfahren konnte, machten den Deutschen einen Strich durch die Rechnung und distanzierten sie um 18 Sekunden. Zwar hielt die 17-köpfige Mannschaft um Bank zunächst gut mit, musste den Gegner dann aber ziehen lassen und kassierte die enttäuschende Niederlage.

Keine Chance gegen Neuseeland

Gegen die Neuseeländer war der erste deutsche Teilnehmer hingegen vom Start an in Rückstand geraten und hatte mit zunehmder Renndauer immer mehr an Boden verloren. Selbst aus einem verpatzten Manöver der "Kiwis" konnte kein Kapital geschlagen werden. Am Ende lag der erste deutsche Teilnehmer in der 155-Geschichte der Veranstaltung 2:32 Minuten hinter dem Mitfavoriten.

Bank war mit dem Auftritt im ersten Rennen dennoch zufrieden: "Unsere Starttaktik ist sehr gut aufgegangen. Mein Team hat sehr gut gearbeitet, aber die Neuseeländer waren einfach zu schnell für uns."

Die Deutschen verzichten in diesem Jahr noch auf den Einsatz ihres im vergangenen Monat in Kiel getauften neuen Bootes. Die Yachten des Team New Zealand, der US-Kampagne BMW Oracle Racing und der italienischen Luna Rossa geben beim Act zehn hingegen ihr Debüt unter Wettkampfbedingungen. Der Schweizer Titelverteidiger Alinghi um Sportdirektor Jochen Schümann aus Penzberg hält sich in diesem Pokerspiel ebenfalls noch zurück und hat die Taufe seines neuen Bootes für den 21. Mai angekündigt.

Souveräne Siege für die Eidgenossen

Dennoch fuhren die Eidgenossen zum Auftakt souveräne Siege gegen die Desafio Espanol (Spanien) und das Team China (China) ein. Das Team New Zealand, die Luna Rossa und BMW Oracle Racing, das am Donnerstag auf einen Einsatz des Münchner Vorschiffmannes Tony Kolb verzichtete, haben mit ihrem neuen Material ebenfalls noch eine weiße Weste. Das südafrikanische Team Shosholoza um den Hamburger Boat Captain Tim Kröger musste derweil ebenso wie die Deutschen zwei Niederlagen hinnehmen.

Am Freitag trifft das Team Germany zunächst auf BMW Oracle Racing (14 Uhr). Anschließend geht es gegen das Team Shosholoza (etwa 16.30 Uhr).

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%