Shorttrack Weltcup
Shorttrackerin Meng läuft in Quebec Weltrekord

Beim Shorttrack-Weltcup in Quebec gingen neun der zehn Siege an Athleten aus Asien. Das Highlight war der Weltrekord über 500m durch die Olympiasiegerin Wang Meng aus China.

Die totale Dominanz der asiatischen Athleten und Athletinnen beim Shorttrack-Weltcup im kanadischen Quebec krönte Olympiasiegerin Wang Meng zum Abschluss mit einem Weltrekord über 500m. In 43,286 Sekunden unterbot die Chinesin die sechseinhalb Jahre alte Bestmarke der Bulgarin Jewgenia Radanowa, die am 19. Oktober 2001 in Calgary 43,674 Sekunden gelaufen war.

Wangs Sieg war einer von vier chinesischen Erfolgen in Quebec, fünfmal gewannen südkoreanische Shorttracker. Lediglich über 1000m der Frauen siegte in der Kanadierin Kalyna Roberge keine Asiatin. Die deutschen Starter hatten ebenso wie die anderen Europäer nichts zu bestellen. Die besten deutschen Leistungen auf den Einzeldistanzen waren die zehnten Plätze von Tyson Heung (Dresden) und Susanne Rudolph (Grafing) über 500 Meter.

Für ein gutes Ergebnis sorgte die Herren-Staffel mit Platz sechs, womit sie sich auch im Weltcup-Gesamklassement auf Platz sechs verbesserte. Damit hat sie vor dem Weltcup-Finale am Wochenende in Salt Lake City sehr gute Aussichten, sich für die WM im März in Südkorea zu qualifizieren. Die Qualifikation schaffen die acht im Welcup-Endklassement bestplatzierten Länder. Dagegen haben die Damen, die derzeit im Weltcup auf Rang zehn liegen, nur noch eine Außenseiterchance.

© SID

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