Ski alpin International
Lanzinger nach Amputation in stabilem Zustand

Matthias Lanzinger ist nach der Amputation seines linken Unterschenkels aus dem Koma erwacht und wieder ansprechbar. Der Zustand des Österreichers ist laut Angaben des ÖSV stabil.

Nach der Amputation seines linken Unterschenkels ist Ski-Rennläufer Matthias Lanzinger in der Nacht zum Mittwoch aus dem künstlichen Koma geholt worden. Der Zustand des 27-Jährigen ist nach Angaben des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV) und der behandelnden Ärzte stabil, die Nacht sei zufriedenstellend verlaufen. Lanzinger sei schon wieder ansprechbar.

Wenn keine weiteren Komplikationen auftreten, wird Lanzinger noch diese Woche vom Krankenhaus in Oslo in die Salzburger Universitätsklinik überstellt. In vier bis sechs Wochen könne er mit der Rehabilitation beginnen. Diese werde zwei bis drei Monate dauern, meinte der österreichische Gefäßspezialist Professor Thomas Hölzenbein, der mit seinem norwegischen Kollegen Lars Engebretsen die Not-Operation vorgenommen hatte.

Lanzingers Freundin Eva und ÖSV-PR-Betreuer Robert Brunner hatten nach dem Eingriff abwechselnd Nachtwache gehalten. Der ÖSV-Rennläufer habe sich nach seinem Aufwachen erinnert, dass er in das Tor gefahren ist und sich erkundigt, wer Zweiter und Dritter des Rennens geworden ist, hieß es in einer Mitteilung des Verbandes.

Lanzingers Mutter soll mittlerweile einen Anwalt eingeschaltet haben. Dieser soll die Hintergründe der Behandlung überprüfen.

© SID

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