Ski alpin Olympia
Bundestrainer Maier schraubt Erwartungen zurück

"Vor der Saison konnten wir mit Medaillen in Abfahrt, Super G, Kombination und Slalom rechnen, nach den Ausfällen von Hilde Gerg und Maria Riesch bleibt der Slalom", dämpft Bundestrainer Wolfgang Maier die Erwartungen.

Wolfgang Maier übt sich in Zurückhaltung. Der Damen-Bundestrainer hat die Erwartungen des Deutschen Ski-Verbandes (DSV) für die Olympischen Winterspiele 2006 in Turin (10. bis 26. Februar) deutlich zurück geschraubt. "Vor der Saison konnten wir mit Medaillen in Abfahrt, Super G, Kombination und Slalom rechnen, nach den Ausfällen von Hilde Gerg und Maria Riesch bleibt jetzt der Slalom", sagte der 44-Jährige in einem Interview der Bild-Zeitung.

Maier geht demnach nicht davon aus, dass Isabelle Huber und Petra Haltmayr in den Speed-Disziplinen aufs Podium fahren könnten. Auch für Martina Ertl-Renz im Super G äußerte sich der Bundestrainer skeptisch: "Martina ist ein eigenes Kapitel. Sie ist mit Abstand die beste Skiläuferin, die wir haben. Aber in den letzten sieben bis acht Jahren kriegt sie ihren Kopf nicht in den Griff."

Annemarie Gerg ein "talentierter, vornehmer Typ"

Positiv überrascht zeigte sich Maier dagegen von Annemarie Gerg. Sie sei ein talentierter, vornehmer Typ, "hat aber ihr Potenzial nie ausgeschöpft. Aber im Sport kann man oft erst mit 30 den Hebel umlegen."

© SID

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