Ski alpin Weltcup
Zweiter Sieg in zwei Tagen für Norweger Svindal

Nur einen Tag nach seiner triumphalen Rückkehr mit dem Weltcup-Abfahrtssieg in Beaver Creek hat der Norweger Aksel Lund Svindal auch den Super-G im US-Staat Colorado gewonnen.

Ski-Rennläufer Aksel Lund Svindal hat seiner märchenhaften Geschichte ein weiteres Kapitel hinzugefügt. Der norwegische Doppel-Weltmeister gewann einen Tag nach der Abfahrt auch den Super-G auf seiner früheren Unglückspiste im amerikanischen Beaver Creek, wo er vor rund einem Jahr bei einem Sturz im Training schwerste Verletzungen erlitten hatte.

Svindal fand auf der anspruchsvollen "Raubvögel"-Strecke bei schwierigen äußeren Bedingungen mit teilweise sehr schlechter Sicht als einziger Starter die Ideallinie und "zerstörte" die Konkurrenz mit seiner Traumzeit von 1:13,05 Minuten. Österreichs Ski-Superstar Hermann Maier, vor Wochenfrist Sieger beim ersten Super-G in Lake Louise, kam 0,45 Sekunden hinter Svindal auf den zweiten Platz vor seinem Landsmann Michael Walchhofer (0,58).

Strodl und Keppler in den Punkten

Peter Strodl aus Partenkirchen durfte sich als 21. über sein bestes Weltcup-Ergebnis freuen, Stephan Keppler fuhr auf Rang 30. Der Ebinger musste direkt nach einem bösen Sturz von Cornel Züger auf die Strecke. Der Schweizer zog sich Verletzungen im Gesicht zu und wurde ins nahe gelegene Krankenhaus nach Vail gebracht.

Maier behielt seine Führung in der Disziplinwertung, Svindal hat nach seinem zehnten Weltcup-Sieg jetzt den Spitzenplatz in der Gesamtwertung alleine inne, weil der Schweizer Daniel Albrecht nach einem Fahrfehler ausschied.

"Ich fühle mich wie Supermann"

"Ich fühle mich wie Supermann", hatte Svindal nach dem ersten Erfolg im Bundesstaat Colorado am Freitag gesagt. Als der Doppelsieg perfekt war, stammelte er: "Das ist einfach nur unglaublich."

Am 27. November 2007 war der 25-Jährige beim Training für die Abfahrt auf der WM-Strecke von 1999 zu Fall gekommen. Dabei hatte er erhebliche Verletzungen in der Leistengegend sowie Knochenbrüche im Gesicht erlitten. Für den Rest des vergangenen Winters fiel er aus, erst zu Beginn der aktuellen WM-Saison gab er als 13. in Sölden beim Riesenslalom sein Comeback.

© SID

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