Skispringen National
Kombinierer-Trainer könnte Rohwein nachfolgen

Die Entscheidungen über die mögliche Nachfolge von Bundestrainer Peter Rohwein und die Neuordnung im deutschen Skispringen wird erst nach dem letzten Weltcup in Planica fallen.

Ob Bundestrainer Peter Rohwein auch in der kommenden Saison die deutschen Skispringer anführen wird und wer sein möglicher Nachfolger sein könnte, wird erst nach dem letzten Weltcup am 16. März in Planica fallen. "Nach Planica werden wir uns sicher noch einmal zusammensetzen und dann zügig den neuen Weg verkünden", sagte Verbands-Sportdirektor Thomas Pfüller dem sid: "Dabei wird das Miteinander und das Ziehen an einem Strang mindestens genauso wichtig sein wie das fachliche Konzept."

Als Topkandidat für den Posten von Rohwein gilt Kombinierer-Sprungtrainer Andreas Bauer, zumal im Verband offensichtlich eine deutsche Lösung bevorzugt wird. Bauer ist für entsprechende Gespräche bereit. "Es ist mein eigener Verband, es sind meine eigenen Leute, denen ich viel zu verdanken haben", sagte Bauer dem ARD-Fernsehen in Lahti auf eine entsprechende Frage: "Die Saison muss aber erst mal vorbeigehen."

"Mika Kojonkoski oder Alexander Pointner sind sicher erfolgreich, aber sie besitzen auch laufende Verträge. Man kann nicht durch die Gegend rennen und bei Nationen wildern, mit denen man ein gutes Verhältnis hat", meinte Pfüller.

In den vergangenen Tagen hatte der Sportdirektor des Deutschen Skiverbandes (DSV) diverse Personalgespräche geführt, darunter auch mit dem umstrittenen Chefcoach Rohwein. "Peter ist vom fachlichen und der Einstellung ein sehr guter Trainer. Allerdings ist er als Chef an ein paar Grenzen gestoßen", so Pfüller. Rohwein werde die Mannschaft aber auf jeden Fall in den letzten Weltcups bis Planica führen.

© SID

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