Skispringen Olympia
Entscheidung über Frauen-Skispringen vertagt

Die Entscheidung über die Aufnahme des Frauen-Skispringens ins olympische Programm von Vancouver ist vertagt worden. Ein Gericht in Kanada will erst in drei Monaten entscheiden.

Über die Aufnahme des Frauen-Skispringens in das olympische Programm der Winterspiele 2010 in Vancouver wird erst in etwa drei Monaten entschieden. Nach Abschluss der fünftägigen Anhörung vor dem Obersten Gericht der kanadischen Provinz British Columbia erklärte Richterin Lauri Ann Fenlon, sie brauche Zeit, um alle Argumente in diesem "sehr komplexen" Fall abzuwägen.

15 Springerinnen hatten gegen das Olympia-Organisationskomitee in Vancouver (Vanoc) geklagt, um eine Aufnahme ihres Bewerbs ins Wettkampfprogramm zu erreichen. Die Klägerinnen berufen sich auf die Gleichberechtigungsgesetzgebung in Kanada. Nur im Skispringen und der Nordischen Kombination sind Frauen bei Olympia noch ausgeschlossen.

Das Internationale Olympische Komitee hatte sich für Ski-Cross und gegen Frauen-Skispringen entschieden. Der Internationale Ski-Verband FIS will die Aufnahme erneut für die Winterspiele 2014 in Sotschi vorschlagen, nachdem in diesem Jahr in Liberec die erste Weltmeisterschaft stattgefunden hat.

© SID

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