Skispringen Olympia
Skispringerinnen gehen vor Gericht in die Luft

Die Skispringerinnen möchten ihren männlichen Kollegen nicht mehr länger nur zuschauen. Vor Gericht wollen die "Königinnen der Lüfte" ihre Olympia-Teilnahme 2010 nun erzwingen.

Zehn Skispringerinnen aus aller Welt wollen ihre Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver vor Gericht erzwingen. Als bisher letzte Sportlerin schloss sich die 17 Jahre alte Zoya Lynch aus dem Gastgeberland Kanada der in der Olympiastadt anhängigen Klage gegen das Organisationskomitee Vanoc an: "Ich will nicht am Rande sitzen und den Jungs bei Olympia beim Fliegen zuschauen."

2009 erstmals Start bei einer WM

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte die Aufnahme der Skispringerinnen in die olympische Familie zunächst bis 2014 zurückgestellt. Im Februar 2009 in Liberec finden wie vom IOC gefordert erstmals Weltmeisterschaften im Frauen-Skispringen statt.

Wichtigstes Argument in der Klage der Fliegerinnen ist die angebliche Diskriminierung der Skispringerinnen im Vergleich zu den Männern, bei denen es in Vancouver um dreimal Gold geht. Das IOC vertritt dagegen die Position, dass es weder genügend Sportlerinnen noch ausreichend Länder für eine Olympia-Aufnahme 2010 gibt. Allerdings, so das Vanoc, dürften die Fliegerinnen die Olympia-Anlagen zum Training nutzen.

© SID

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