Skispringen Vier-Schanzen-Tournee
Mechler springt für verletzten Ritzerfeld ein

Wegen seiner schweren Knieverletzung droht Jörg Ritzerfeld womöglich das Saisonende und das Olympia-Aus. Ersatzmann Maximilian Mechler rutscht derweil bei der 54. Vierschanzentournee ins Skisprung-Nationalteam.

Für den schwer am Knie verletzten Jörg Ritzerfeld rutscht Maximilian Mechler ins deutsche Skisprung-Nationalteam bei der 54. Vierschanzentournee. Ritzerfeld droht laut Bundestrainer Peter Rohwein das vorzeitige Saison-Aus und das Ende aller Olympiaträume, weil seine Verletzung im rechten Gelenk mit einer Einblutung des Kreuzbandes und einem Knorpelriss viel schlimmer als befürchtet sei. Die Entscheidung über die Zukunft des 22 Jahre alten Oberhofers fällt nach einer Untersuchung bei einem Spezialisten in Erfurt.

"Es schaut nicht so gut aus für Jörg. Bei einem positiven Ergebnis der Untersuchung könnte er nach der Skiflug-WM Ende Januar nochmal ins Team kommen, es kann aber auch sein, dass der Winter für ihn gelaufen ist", sagte Rohwein. Deshalb rückte Mechler aus der nationalen Gruppe ins A-Team, seinen Platz in der Talent-Truppe nimmt Mario Kürschner (Unter-Oberschönau) ein.

Ritzerfeld hatte nach einem völlig missglückten Trainingssprung auf 88 Meter mit schmerzverzerrter Miene seinen Verzicht auf den Tournee-Auftakt in Oberstdorf erklärt. "Es hat keinen Sinn. Mein Körper macht nicht mit. Das ist schon sehr traurig", meinte Ritzerfeld. Der Nationalmannschaftsspringer hatte die Verletzung am Schlusstag des Trainingslagers vor der Tournee in Oberstdorf bei einem Sturz erlitten.

© SID

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