Skispringen Vier-Schanzen-Tournee
Schmitt ist vor Oberstdorf-Springen zuversichtlich

Vizeweltmeister Martin Schmitt sieht dem Auftaktspringen der 14. Vierschanzentournee optimistisch entgegen. "Ich gehe davon aus, dass ich konkurrenzfähig bin", so der 30-Jährige.

Vizeweltmeister Martin Schmitt geht trotz einer bisher mäßigen Saison mit einem guten Gefühl in seine 14. Vierschanzentournee. "Ich spüre, dass nicht mehr viel fehlt. Ich kann mich steigern und meine Leistung verbessern. Ich gehe davon aus, dass ich konkurrenzfähig bin. Ich fühle mich gut", sagte der 30 Jahre alte deutsche Skisprung-Routinier vor der Qualifikation zum Auftaktspringen in Oberstdorf am Montag (16.30 Uhr/live in der ARD).

"Ich kenne die Schanze gut"

Selbst die Tatsache, dass das geplante Sprungtraining der DSV-Springer auf der Schanze am Schattenberg den warmen Witterungsbedingungen zum Opfer fiel, tat der Zuversicht von Schmitt (Furtwangen) keinen Abbruch: "Damit muss man leben. Sich mental auf das Springen vorzubereiten, ist manchmal sogar mehr wert als ein paar Trainingssprünge. Außerdem kenne ich die Schanze gut." Schmitt hat in Oberstdorf von 1998 bis 2000 dreimal hintereinander gewonnen und im Vorjahr immerhin Platz fünf belegt.

Keinen Druck will sich indes der 18 Jahre alte Pascal Bodmer aus Meßstetten machen, der durch einen zweiten Platz beim Weltcup-Auftakt in Finnland auf sich aufmerksam gemacht hatte. "Mein Ziel ist es, konstant unter die 30 zu springen. Wenn ich meine Sprünge rüberbringe, dann könnte es auch unter die 15 oder zehn reichen. Ich versuche, die Tournee zu genießen", sagte der Youngster am Sonntagabend.

"Emotion kann Berge versetzen"

Bundestrainer Werner Schuster sieht sein siebenköpfiges Team vor dem ersten Springen der 58. Tournee zwar "breiter aufgestellt" als im Vorjahr, "aber in einer Außenseiterposition". Er hofft jedoch darauf, "dass wir für das ein oder andere Highlight sorgen können". Dabei setzt Schuster "auf die Trumpfkarte Emotion. Die kann Berge versetzen. Wir müssen uns von der Stimmung tragen und vom ganzen Drumherum inspirieren lassen."

Für Schmitt sind Gregor Schlierenzauer aus Österreich und der Schweizer Simon Ammann die haushohen Favoriten auf den Tournee-Sieg. "Die müssen die Last des Topfavoriten tragen und werden es wohl untereinander ausmachen", sagte er, fügte jedoch an: "Es war fast in jedem Jahr so, dass einer dazu kam, der sich deutlich gesteigert hat. Dies macht die Tournee auch so spannend."

© SID

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