Skispringen Weltcup
Schmitt springt haarscharf an Blamage vorbei

Die Wettkampfpause hat an der schlechten Verfassung von Martin Schmitt offenbar nichts geändert. Bei seiner Rückkehr auf die Schanze qualifizierte sich der DSV-Skispringer in Zakopane als 48. gerade so für den Wettkampf.

Martin Schmitt bleibt weiterhin das Sorgenkind unter den Springern des Deutschen Ski-Verbandes (DSV). Bei der Rückkehr auf die Schanze bestätigte der viermalige Weltmeister im polnischen Zakopane seine schlechte Verfassung und qualifizierte sich nur mit Glück für den Wettkampf der besten 50. Sein Sprung auf 117 Meter reichte nur zum 48. Rang. Der Österreicher Andreas Kofler gewann die Ausscheidung für den Wettbewerb am Samstag (17 Uhr) mit einem Flug auf 136 Meter. Bester der fünf für den Wettkampf qualifizierten deutschen Olympiastarter war Michael Uhrmann (Rastbüchl) als Fünfter mit 132 Meter.

"Der Ski passt nicht zu meinem Sprung"

"Ich habe ein Materialproblem. Der Ski passt nicht zu meinem Sprung", sagte Schmitt beim vorletzten Weltcup vor den Winterspielen in Turin. Dort will der Schwarzwälder nach völlig verpatzter Saison eine Teammedaille gewinnen.

Im Gegensatz zu Schmitt konnten neben Uhrmann auch Michael Neumayer (Berchtesgaden/130,5 Meter) als Neunter und Alexander Herr (Schonach/129) auf Platz 16 überzeugen. Georg Späth (Oberstdorf) schaffte mit 118,5 Metern die Qualifikation.

Schmitt, der am Sonntag 28 Jahre alt wird, hat schon seit Saisonbeginn Leistungsprobleme. Bei der Vierschanzentournee bestritt er am 29. Dezember seinen bis dato letzten Weltcup, danach reiste er nach zwei verpassten Qualifikationen vorzeitig ab. Seitdem suchte Schmitt in Trainingslagern vergeblich seine Form. Bei einer erneuten Blamage in Zakopane ist der Verzicht auf den Heim-Weltcup am kommenden Wochenende in Willingen nicht ausgeschlossen.

© SID

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