Sondierungsgespräche in Prag
BVB winkt Millionenhilfe aus der Türkei

Der türkische Unternehmer Saadettin Saran will angeblich mit 50 Mill. ? beim finanziell angeschlagenen Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund (BVB) einsteigen.

HB DORTMUND. Erste Gespräche hätten BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Noch-Partner Michael Meier mit Sarans Bruder am Montag in Prag geführt, berichtet die "Bild"-Zeitung. "Ich kann's nicht dementieren. Ja, wir waren in Prag", sagte Watzke dem Blatt . "Im Prinzip ist solch ein Angebot doch ein positives Zeichen dafür, dass man dem BVB wieder Vertrauen schenkt", fügte er hinzu. Das Treffen am Montag sei ein erstes Sondierungsgespräch gewesen, Experten würden nun ausloten, ob es zu dem Geschäft komme.

Bei dem Saran-Angebot soll es sich dem Bericht zufolge um eine Art Anleihe handeln. "Wir sind sehr froh, dass in Dortmund zuletzt alles gut verlaufen ist. Wir wollen nun, dass Borussia bald wieder eine Spitzenmannschaft ist", sagte Saadettin Saran der Zeitung. Das Geschäft wolle die Saran-Group zusammen mit US-Partnern stemmen.

Der hoch verschuldete Fußball-Bundesligist hatte im März eine Pleite vorerst abgewendet. Die Anleger eines Immobilienfonds hatten dem Rückkauf des Westfalenstadions zugestimmt und damit den Weg zur Sanierung des Traditionsklubs freigemacht. Die wichtigsten Gläubigerbanken des Vereins verzichten bis Mitte 2006 auf die Bedienung von dessen Schulden.

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