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DSB trauert um Ex-Präsident Hans Hansen

Hans Hansen ist tot. Der ehemalige Präsident des Deutschen Sportbundes (DSB) verstarb am Mittwoch im Alter von 81 Jahren. 1990 sorgte Hansen für den Zusammenschluss des DSB und des DDR-Verbands Dtsb.

Der Deutsche Sportbund (DSB) trauert um Hans Hansen. Am Mittwoch verstarb der 81-Jährige nach kurzer schwerer Krankheit. Hansen war Präsident des Deutschen Sportbundes (DSB) von 1986 bis 1994. Der gebürtige Flensburger, in den letzten Jahren wohnhaft in Glücksburg, war der Präsident während der Wiedervereinigung und ein Mann der Basis. 1990 führte er in Hannover den DSB und den Deutschen Turn- und Sportbund (Dtsb) der ehemaligen DDR zum gesamtdeutschen DSB zusammen.

"Mit Hans Hansen verlieren wir eine große Persönlichkeit, welcher der Sport enorm viel zu verdanken hat", sagte Thomas Bach, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (Dosb) in einer ersten Würdigung: "Als behutsamer Moderator stellte er sich immer in den Dienst der Sache und blieb ein Mann der Basis, der für Vereine und Mitglieder stets ansprechbar war."

Hansens Funktionärskarriere begann 1966 als Vorsitzender des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes, in seiner langen Laufbahn gehörte er den Präsidien des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), der Sportjugend und des DSB an. 1963 war der Sportredakteur des Flensburger Tageblatts als Pressechef in den Kieler Landtag gewechselt, 1987/88 stieg er zum Regierungssprecher auf.

Nach seinem Rückzug aus dem DSB 1994 und der Amtsübergabe an Manfred von Richthofen wurde der CDU-Mann zum DSB-Ehrenpräsidenten ernannt.

© SID

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