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Stühlerücken im DFB

Wolfgang Niersbach soll 2007 Generalsekretär des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) werden. Einen entsprechenden Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ hat der 54 Jahre alte Vizepräsident des Weltmeisterschafts-Organisationskomitees (OK) bestätigt.

dpa FRANKFURT/MAIN. Wolfgang Niersbach soll 2007 Generalsekretär des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) werden. Einen entsprechenden Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" hat der 54 Jahre alte Vizepräsident des Weltmeisterschafts-Organisationskomitees (OK) bestätigt.

"Es sind Gespräche geführt worden, die in diese Richtung gehen", sagte Niersbach der dpa. Jedoch stehe eine Entscheidung des DFB-Präsidiums noch aus. Niersbach würde dem bisherigen Generalsekretär Horst R. Schmidt folgen, dessen Vertrag um ein Jahr bis 2007 verlängert worden ist. Schmidt ist als erster OK-Vizepräsident der Motor der Vorbereitungen auf die Fußball-WM in Deutschland. Niersbach war vor seiner Berufung in das OK Mediendirektor des DFB. Er soll im Übergangsjahr bis 2007 als Stellvertretender DFB-Generalsekretär die Direktion des Managements der Nationalmannschaft übernehmen.

Der DFB-Generalsekretär steht an der Spitze einer Verwaltung, in der in der Frankfurter Zentrale rund 150 Angestellte arbeiten. "Es freut mich, wenn man mir zutraut, diese Aufgabe zu übernehmen", sagte Niersbach. Die neue Ämteraufteilung ist Teil der Strukturveränderungen im DFB, für die der Geschäftsführende Präsident Theo Zwanziger und Schmidt dem Präsidium die Vorlage liefern sollen.

Laut "FAZ" gehen weitere Überlegungen dahin, dass der 63 Jahre alte Schmidt nach seinem Ausscheiden aus dem DFB "zu einem der wichtigsten Mitarbeiter" von Franz Beckenbauer in der Europäischen Fußball-Union (Uefa) werden könnte. Voraussetzung dafür wäre 2007 die Wahl des OK-Präsidenten zum Uefa-Präsidenten. Sollte sich der bisherige Uefa-Präsident Lennart Johansson (Schweden) in zwei Jahren zurückziehen, was wahrscheinlich ist, würde es um die Führung in dem europäischen Kontinental-Verband zu einem Duell von Beckenbauer mit dem Franzosen Michel Platini kommen.

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