Tennis ATP
Greul und Phau in München ausgeschieden

Beim ATP-Turnier in München ist nach Simon Greul auch Björn Phau im Achtelfinale ausgeschieden. Besser lief es für Denis Gremelmayr, der nach einem Erfolg über Alexander Peya ins Viertelfinale einzog.

Für Simon Greul aus Stuttgart war beim mit 323 250 Euro dotierten ATP-Turnier in München im Achtelfinale Endstation. Der 102. der Weltrangliste, der für die Veranstaltung eine Wildcard erhalten hatte, unterlag Jürgen Melzer aus Österreich mit 3:6, 6:1, 4:6. "Ich kann mit den ersten 50 oder 70 der Welt mitspielen, was mir noch fehlt, ist die Konstanz, auch über mehrere Turniere hinweg", sagte Greul nach seiner Niederlage. Melzer, Nummer 70 der Weltrangliste, trifft im Viertelfinale auf Ivo Karlovic (Kroatien), der Björn Phau (Darmstadt) mit 6:4, 3:6, 6:7 (8:10) schlug.

Dagegen steht Qualifikant Denis Gremelmayr im Viertelfinale. Der 24 Jahre alte Heidelberger setzte sich mit 6:4, 6:4 gegen den Österreicher Alexander Peya durch. Der 25 Jahre alte Wiener wird in der Weltrangliste derzeit nur auf Rang 289 geführt und hatte sich wie sein Gegner über die Qualifikation ins Hauptfeld gespielt.

Nach einem Aufschlagverlust gleich im ersten Spiel behielt Gremelmayr die Nerven, schaffte kurz darauf das Re-break und gewann schließlich die beiden Sätze jeweils gegen das Service von Peya. Vor dem Viertelfinale gegen den an Nummer fünf gesetzten Olivier Rochus (Belgien) gibt sich der "Favoriten-Killer" optimistisch: "Ich bin superglücklich, ich hoffe, dass es so weitergeht."

Phau wehrte sich

Der Darmstädter Björn Phau (Darmstadt) lieferte dem kroatischen Aufschlag-Riesen Ivo Karlovic, in Runde eins Bezwinger von Tommy Haas, allerdings beim 4:6, 6:3, 6:7 (8:10) einen großen Kampf. Der 27 Jahre alte Rechtshänder, vergangene Woche Halbfinalist in Casablanca, hatte im entscheidenden Tiebreak sogar Matchball: Der 2,08 Meter lange Karlovic aber schlug daraufhin ein Ass, ebenso wie Augenblicke später beim Matchgewinn.

"Das ist ein Match, nach dem man sich hinterher nichts vorwerfen kann und trotzdem verloren hat. Aber ich wusste ja, was mich erwartet", sagte Phau, der ein Aufschlag-Gewitter von Karlovic mit insgesamt 27 Assen über sich ergehen lassen musste. "Im ersten Satz habe ich den Aufschlag noch gut gelesen, ab dem zweiten aber habe ich teilweise nur noch geraten", verriet der Darmstädter. Zur Mitte des zweiten Durchgangs besaß der 69. der Weltrangliste gegen den 16 Ränge höher eingestuften Kroaten auch noch die kleine Chance auf ein Break, dann aber schlug dieser konstant gut auf.

Im Doppel-Viertelfinale setzten sich unterdessen Michael Kohlmann und Rainer Schüttler (Hagen/Korbach) gegen das australische Duo Stephen Huss/Tripp Phillips (Australien/USA) 6:4, 6:3 durch. Kohlmann und Schüttler treffen damit im Halbfinale auf Andrei Pavel/Alexander Waske (Rumänien/Frankfurt).

© SID

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