Tennis ATP
Nieminen in Hamburg zu stark für Mayer

Florian Mayer ist beim ATP-Mastersturnier in Hamburg in der zweiten Runde ausgeschieden. Der Bayreuther musste sich Jarkko Nieminen 2:6, 4:6 geschlagen geben. Damit ist kein deutscher Spieler mehr im Wettbewerb.

Für Florian Mayer ist das mit 2,082 Mill. Dollar dotierte ATP-Mastersturnier in Hamburg nach der zweiten Runde beendet. Der Bayreuther unterlag am Donnerstagmorgen dem Finnen Jarkko Nieminen nach einer insgesamt schwachen Leistung mit 2:6, 4:6. Damit findet das Achtelfinale am Rothenbaum zum dritten Mal in Folge ohne deutsche Beteiligung statt: alle gestarteten sechs deutschen Spieler sind ausgeschieden.

Am Mittwoch war bereits Philipp Kohlschreiber in der zweiten Runde mit 7:6 (7:3), 1:6, 4:6 an dem Russen Igor Andrejew gescheitert. Mayers Spiel musste wegen der Regenfälle am Mittwoch auf Donnerstagmorgen verlegt werden.

"Meine Verfassung ist nicht besonders gut", räumte Mayer nach seiner wieder einmal emotionslos wirkenden Vorstellung gegen den Nieminen ein. Ein Weisheitszahn wurde ihm kurz vor dem Turnier in München gezogen, mit nur 80 Prozent bezifferte er deshalb sein Fitnesslevel. An Beinarbeit und Fitness will der 23-Jährige nun intensiv in seiner Tennisheimat München in der Woche vor den French Open arbeiten, um sein Ziel "dritte Runde" beim zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres einigermaßen optimistisch angehen zu können.

"Voll ins Messer gelaufen"

"Ich bin ihm voll ins Messer gelaufen, vielleicht wollte ich zu viel und habe überpowert", meinte Mayer zu der Partie gegen Nieminen, der ihn im ersten Satz immer wieder auskonterte. Im zweiten Durchgang hatte der Franke die Chance zur Wende, als er seine Taktik änderte und mit einschläfernden Topspin-Mondbällen von der Grundlinie das Tempo aus der Partie nahm.

Bei einer 4:3-Führung hatte er zwei Breakbälle, genutzt hat er sie nicht. "Ich muss den Satz gewinnen" wusste er. Chance vertan, die Schultern sanken herab, er schüttelte mit dem Kopf. Enttäuschung, wieder einmal. Die Hamburger Fans reagierten gelassen, sie sind so etwas gewohnt.

© SID

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