Tennis Davis Cup
Deutschland hofft gegen Spanien auf Hilfe der Fans

Mit Hilfe der Fans will das deutsche Davis-Cup-Team im Viertelfinale den Favoriten Spanien schlagen. Sogar die spanischen Spieler haben Respekt vor der Stimmung in Bremen.

Auf dem Papier scheint der Ausgang des Viertelfinal-Duells im Davis-Cup zwischen Deutschland und Spanien klar zu sein. Doch das deutsche Team baut vor allem auf die Unterstützung der Fans um den Favoriten zu schlagen. "Wir sind Außenseiter, aber wir wollen die Überraschung schaffen", erklärte Teamchef Patrik Kühnen am Mittwoch vor einem öffentlichen Training in der Stadthalle, "das Training ist bisher sehr gut gelaufen und alle Spieler sind hundertprozentig fit."

Seit Sonntag hat der 42-Jährige sein Team mit Philipp Kohlschreiber, Nicolas Kiefer, Michael Berrer und Doppelspezialist Philipp Petzschner in der Hansestadt versammelt. Gegner Spanien ist dagegen erst seit Dienstagabend komplett, als Miami-Finalist und Spitzenspieler Rafael Nadal eintraf. David Ferrer, Fernando Verdasco und Fernando Lopez sind ebenfalls bereits seit Sonntag in Bremen.

"Wir können die Spanier schlagen", erklärte auch Rückkehrer Nicolas Kiefer, der wegen seiner langwierigen Handgelenksverletzung erstmals seit Februar 2006 wieder zum Team gehört, "wenn die Zuschauer in der Halle hinter uns stehen, haben wir eine Chance. Wir müssen den Heimvorteil nutzen."

Sanchez: "Wir werden gegen Krieger spielen"

Vor der Heimspiel-Atmosphäre hat auch Spaniens Kapitän Emilio Sanchez den größten Respekt. "Es wird sehr schwer für uns", erklärte der ehemalige Weltklassespieler, "das größte Problem wird die Motivation der Deutschen vor heimischen Publikum sein. Wir werden gegen Krieger spielen." Mit dem Weltranglisten-Zweiten Nadal und der aktuellen Nummer fünf Ferrer ist der Davis-Cup-Sieger von 2000 und 2004 klar favorisiert. Die voraussichtlichen deutschen Einzelspieler Kohlschreiber (25.) und Kiefer (47.) sind in der Weltrangliste weit schlechter platziert. Insgesamt führt Deutschland gegen die Iberer mit 9:4 Siegen, der letzte Erfolg liegt allerdings 14 Jahre zurück.

© SID

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