Tennis Fed-Cup
Rittner will Grönefeld gegen China berufen

Laut Barbara Rittner wird Anna-Lena Grönefeld auf jeden Fall am Relegationsspiel der deutschen Fed-Cup-Damen im Juli in China teilnehmen. "Natürlich wird Anna-Lena nominiert", so die Teamchefin.

Barbara Rittner, deutsche Fed-Cup-Teamchefin, will Deutschlands Nummer eins Anna-Lena Grönefeld auf jeden Fall für das Relegationsspiel im Juli in China nominieren. In welcher Rolle dann Grönefelds Privattrainer Rafael Font de Mora dabeisein wird, ist allerdings noch offen.

"Natürlich wird Anna-Lena nominiert. Sie ist eine Riesenchance für das deutsche Tennis. Rafael und ich sind auf einem guten Weg, wieder zusammenzufinden. Wir haben schließlich vorher 15 Monate lang super zusammengearbeitet", sagte Rittner nach einem Vier-Augen-Gespräch mit dem Spanier am Rande der Gerry Weber Open in Halle/Westfalen.

Konkrete Verabredungen wurden dabei allerdings noch nicht getroffen. Vor dem Gespräch hatte Rittner aber noch einmal klargestellt: "Ich halte ihn für einen sehr guten Trainer. Aber im Fed-Cup habe ich die Verantwortung, und er muss sich vom Team fernhalten."

Rittner und Font de Mora waren bei der Erstrundenniederlage des DTB-Teams gegen die USA im April in Ettenheim aneinandergeraten. Rittner hatte daraufhin erklärt, Font de Mora in China nicht dabei haben zu wollen. Der hatte sich allerdings in einem mit dem Deutschen Tennis Bund (DTB) und DTB-Sportdirektor Klaus Eberhard ausgehandelten Vertrag alle Freiheiten rund um den Fed Cup 2006 in Bezug auf Grönefeld zusichern lassen, was ihm selbstverständlich auch die Reise nach China gestattet.

"Beide Seiten haben Fehler gemacht und beide Seiten wollen den Konflikt nun begraben. Wir werden uns in Kürze wieder zusammensetzen und wollen eine Lösung finden, wie unsere Zusammenarbeit beim Fed-Cup aussehen kann", sagte Rittner. Ursprünglich war in Halle, wo Grönefeld am Sonntag einen Schaukampf bestritt, ein gemeinsames Gespräch mit Rittner, Font de Mora sowie der DTB-Spitze um Eberhard und Präsident Georg von Waldenfels vorgesehen. "Unter vier Augen konnten wir uns mal ganz ruhig die Dinge sagen, die uns beim anderen gestört haben. Besser spät als nie", erklärte Rittner.

© SID

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