Tennis French Open
Federer legt bei French Open vor

Zum Auftakt der French Open in Paris setzte sich Turnierfavorit Roger Federer gegen den argentinischen Qualifikanten Diego Hartfield durch. Beim 7:5, 7:6, 6:2 konnte der Schweizer allerdings nur phasenweise überzeugen.

Auf dem Weg zum angestrebten Grand-Slam-Erfolg entpuppte sich gleich die erste Hürde für Roger Federer als sehr unangenehm. Der topgesetzte Turnierfavorit ist bei den French Open in Paris mit mehr Mühe als erwartet in die zweite Runde eingezogen. Der Schweizer setzte sich zum Auftakt erst nach 2:36 Stunden mit 7:5, 7:6 (7:2), 6:2 gegen den argentinischen Qualifikanten Diego Hartfield durch. Federer trifft nun auf Alejandro Falla (Kolumbien) oder Justin Gimelstob (USA).

"Ich kannte seinen Namen nicht und habe ihn fünf Minuten vor dem Match das erste Mal gesehen. Gerade am Anfang hat er sehr gut gespielt. Das war schon recht hart", sagte Federer, dem in seiner Grand-Slam-Sammlung nur noch der Titel in Paris fehlt. Hartfield war einfach nur glücklich über seinen großen Auftritt und die höchste Prämie seiner Karriere. "Sechs Jahre lang habe ich zweitklassige Turniere gespielt. Da musst du schon gewinnen, um überhaupt etwas zu verdienen. Das war eine schwierige Zeit", meinte der "Gaucho" mit deutschen Vorfahren.

Robredo und Nalbandian bestätigen ihre starke Form

Der Schweizer Federer trifft in der zweiten Runde auf Alejandro Falla (Kolumbien) oder Justin Gimelstob (USA). Sein großer Rivale und Finalbezwinger von 2005, Rafael Nadal aus Spanien, greift erst am Montag gegen Robin Söderling (Schweden) ins Geschehen ein. Auch die insgesamt zwölf deutschen Tennisprofis um den World-Team-Cup-Finalisten Nicolas Kiefer (Hannover) durften sich bei der Sonntagspremiere in Paris noch aufs Training konzentrieren. Am Montag bestreiten Kiefer gegen den Österreicher Jürgen Melzer sowie Florian Mayer (Bayreuth), Philipp Kohlschreiber (Ausgburg) und Martina Müller (Hannover) gegen weitgehend unbekannte Gegner ihre Erstrundenspiele.

Als ein möglicher Konkurrent der großen Favoriten Federer und Nadal spielte sich bei den Herren Tommy Robredo in die zweite Runde. Der Spanier hatte in der Vorwoche in Hamburg sein erstes Masters-Turnier gewonnen und setzte sich mit 6:4, 6:2, 6:2 gegen den Tschechen Tomas Zib durch. Auch die Nummer drei der Setzliste, David Nalbandian, steht in Runde zwei. Der Argentinier behielt mit 6:2, 7:6 (7:5), 6:4 gegen Stanislas Wawrinka (Schweiz) die Oberhand.

© SID

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