Tennis International
Karatantschewa unter Dopingverdacht

Nach Berichten der französischen Sporttageszeitung L´Equipe soll eine Dopingprobe des bulgarischen Nachwuchstalents Sesil Karatantschewa bei den diesjährigen French Open positiv auf Nandrolon getestet worden sein.

Die internationale Tennisszene kommt in Sachen Doping nicht zur Ruhe. Rund zwei Monate nach den Vorwürfen gegen French-Open-Finalist Mariano Puerta soll, Berichten der französischen Sporttageszeitung L´Equipe, auch die bulgarische Tennisspielerin Sesil Karatantschewa bei den French Open positiv getestet worden sein. Laut L´Equipe waren in Karatantschewas Dopingprobe Spuren des Steroids Nandrolon gefunden worden.

"Ich bin geschockt. Das alles ist die Auslegung der Franzosen, mit der ich nicht übereinstimme", sagte die erst 16 Jahre alte Nummer 39 der Weltrangliste. Bei einer Bestätigung durch den internationalen Tennis-Verband ITF, der sich zu diesem Fall noch nicht äußern wollte, muss die Bulgarin mit einer Sperre von zwei Jahren rechnen.

Unterdessen sagte der bulgarische Verband seiner besten Tennisspielerin trotz der Anschuldigungen seine Rückendeckung zu. "Der Verband möchte Sesil seine Unterstützung ausdrücken. Wir hoffen, dass der französische Bericht sich nicht bestätigt", heißt es in einer Erklärung. Die Bulgarin war bei den French Open bis ins Viertelfinale vorgestoßen.

Bereits Anfang Oktober hatte L´Equipe berichtet, dass Finalist Puerta aus Argentinien ebenfalls bei den French Open positiv auf Doping getestet wurde, eine Bestätigung der ITF steht aber immer noch aus.

© SID

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