Tennis World Team Cup
Siege für Chile und Tschechien

Chile hat beim Arag World Team Cup in Düsseldorf im Spitzenspiel der Roten Gruppe die USA geschlagen. Tschechien bezwang Spanien in der Blauen Gruppe derweil dank eines Sieges im entscheidenden Doppel.

Spanien hat beim Arag World Team Cup in Düsseldorf sein Auftaktspiel der Blauen Gruppe gegen Tschechien mit 1:2 verloren. Den nächsten deutschen Gruppengegner ermittelten derweil zwei Routiniers und zwei Nachrücker, denn beide Mannschaften traten ersatzgeschwächt gegeneinander an. Im tschechischen Team vertrat Jan Hajek den angeschlagenen Radek Stepanek. In der spanischen Mannschaft spielte der international weitgehend unbekannte Bartolomeu Salva-Vidal anstelle von Nicolas Almagro, dem kurzfristig ein Melanom am Gesäß entfernt werden musste. Almagro hielt sich allerdings die Möglichkeit offen, gegen Deutschland oder Belgien noch anzutreten.

Doppel entscheidet zugunsten der Tschechen

Im Spitzeneinzel dieser Partie stand Tomas Berdych beim 1:6, 3:6 gegen Hamburg-Halbfinalist David Ferrer auf verlorenem Posten, doch Hajek hielt seine Mannschaft durch ein ebenso klares 6:2, 6:4 gegen Salva-Vidal im Spiel. Das abschließende Doppel gewannen Berdych und der erfahrene Martin Damm gegen Ferrer und Salva-Vidal mit 5:7, 6:3, 10:8. Die Iberer sind somit am Mittwoch (ab 12.45 Uhr) nächster Gegner der deutschen Mannschaft.

Derweil hat der zweimalige Turniersieger Chile das Spitzenspiel der Roten Gruppe gegen die USA mit 3:0 gewonnen. Australian-Open-Finalist Fernando Gonzalez besiegte James Blake mit 6:4, 7:5, anschließend setzte sich Olympiasieger Nicolas Massu in einer Neuauflage des Athen-Finales von 2004 mit 6:4, 7:6 (7:1) gegen Mardy Fish durch. Das Doppel gewannen die Bryan-Zwillinge Bob und Mike mit 6:1, 6:2 gegen Julio Peralta und Jorge Aguilar. Chile trifft am Dienstag auf Schweden, die USA müssen gegen Argentinien antreten.

James Blake outete sich nach seiner Niederlage gegen Gonzalez als Deutschland-Fan. "Ich mag dieses Land und seine Menschen", sagte der Publikumsliebling, der sich am Samstag nach dem Besuch des Rhein-Fire-Spiels einen ausgiebigen Altstadt-Bummel gegönnt hatte. Erkannt haben ihn die Menschen auf der Straße nicht, aber das kümmerte James Blake wenig: "Sie haben sich lieber auf ihr kühles Bier und ihre Begleitung konzentriert. Ich denke, das würde ich genauso machen."

© SID

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