Tennis WTA
Klösel und Schruff in Prag im Achtelfinale

Sandra Klösel und Julia Schruff haben das Achtelfinale beim WTA-Turnier in Prag erreicht. Dagegen kam bei den Qatar German Open in Berlin sowohl für Anna-Lena Grönefeld und Sabine Lisicki das frühzeitige Aus.

Guter Auftakt für die deutschen Damen beim WTA-Turnier in Prag, Enttäuschung dagegen bei den Qatar German Open in Berlin. In der tschechischen Hauptstadt zogen Sandra Klösel und Julia Schruff ins Achtelfinale ein, an der Berliner Hundekehle scheiterten dagegen Anna-Lean Grönefeld und Sabine Lisicki schon in Runde eins.

Die ehemalige Fedcup-Spielerin Sandra Klösel konnte sich gegen die Thailänderin Tamarine Tanasugarn mit 7:5, 6:0 durchsetzen und steht im Achtelfinale. Dort trifft die 27-Jährige entweder auf Jarmila Gajdosova aus der Slowakei oder auf die an Nummer acht gesetzte Anastassja Rodjonowa (Russland).

Julia Schruff folgte ihrer ehemaligen Fedcup-Teamkollegin nur wenig später durch ein 6:4, 7:6 gegen die Bulgarin Zwetana Pironkowa. Schruff bekommt es in der Runde der letzten 16 nun entweder mit der Tschechin Karolina Plisova oder der Russin Olga Putschkowa zu tun.

Aus für Grönefeld und Lisicki in Berlin

Sabine Lisicki schied in Berlin als erste deutsche Spielerin aus. Die 19 Jahre alte Berlinerin unterlag in der ersten Hauptrunde der ungesetzten Französin Severine Bremond (Frankreich) mit 2:6 und 1:6. Wenig später musste sich auch Fedcup-Spielerin Anna-Lena Grönefeld. Die Nummer 46 der Weltrangliste aus Nordhorn unterlag der Israelin Shahar Peer nach 73 Minuten klar in 1:6 und 2:6.

"Das war kein einfaches Match. Shahar ist eine Spielerin, die wenig Fehler macht. Ich habe das Spiel gemacht, doch leider auch zu viele Fehler begangen", sagte Grönefeld. Im Großen und Ganzen war die Nordhornerin mit ihrer Leistung zufrieden: "Es geht weiter aufwärts. Es fehlt noch etwas die Konstanz. Jetzt konzentriere ich mich in Berlin auf mein Doppel." Dort tritt sie an der Seite der Italienerin Mara Santangelo an.

Rittner traut Grönefeld Rückkehr in die Weltspitze zu

Bereits im vergangenen Jahr war Grönefeld in Berlin in ihrem ersten Match gescheitert. Nach einem Freilos in Runde eins unterlag sie damals der ungesetzten Kolumbianerin Catalina Castano 3:6, 6:2 und 3:6. Trotz der Niederlage traut Fed-Cup-Teamchefin Rittner Grönefeld im kommenden Jahr die Rückkehr ins erweiterte Spitzenfeld des Welttennis zu: "Sie verliert in der nächsten Zeit zunächst einmal viele Punkte. Doch wenn sie Ende des Jahres auf Rang 50 oder 60 der Weltrangliste liegt und hart an sich arbeitet, kann 2008 ihr Jahr werden", sagte Rittner über die frühere Nummer 14 der Weltrangliste.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%