Tour de France
Beltran erster Doping-Fall bei Tour

Der Spanier Manuel Beltran ist der erste Doping-Fall der diesjährigen Tour de France. Der Radprofi war nicht der einzige mit auffälligen Blutwerten.

HB AURILLAC. Die französische Anti-Doping- Agentur AFLD bestätigte am Freitagabend, dass Beltran vom Liquigas-Team vor dem Start der ersten Etappe am vergangenen Samstag in Brest positiv auf das Blutdopingmittel EPO getestet worden war. Dies hatte zuvor die französische Zeitung „L'Équipe“ berichtet.

Der Sprecher von Beltrans Liquigas-Team, Paolo Barbieri, wollte sich zu dem Bericht der Zeitung zunächst nicht äußern. Beltran war früher Kollege von Jan Ullrich beim Bianchi-Team. In Diensten der einstigen US-Postal-Mannschaft fuhr er auch an der Seite des siebenfachen Tour-Rekordsiegers Lance Armstrong.

Nach dem Start der 7. Etappe von Brioude nach Aurillac hatte die AFLD am Freitag zudem mitgeteilt, dass es bei Routine-Kontrollen vor dem Start der 95. Frankreich-Rundfahrt bei etwa 20 Radprofis auffällige Blutwerte gegeben hat. „Etwa 20 Fahrer haben leicht erhöhte Ergebnisse, knapp am Grenzwert“, sagte Philippe Sagot von der für die Kontrollen zuständigen Behörde AFLD der Nachrichten-Agentur AP. Bei einigen Fahrern sei teilweise der Hämatokritwert, der ein möglicher Indikator für Blutdoping ist, erhöht gewesen.

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