Triathlon Ironman
Frodeno und Stadler wünschen sich Verbesserung

Jan Frodeno startet heute beim WM-Lauf in Kitzbühel. Normann Stadler ist beim Rennen über die Ironman-Distanz in Roth der Favorit. Beide wollen in die Erfolgsspur zurück.

Zwei unterschiedliche Distanzen, ein Ziel: Olympiasieger Jan Frodeno und der zweimalige Hawaii-Sieger Normann Stadler wollen am Wochenende in die Erfolgsspur zurückfinden. Frodeno führt die deutschen Triathleten beim vierten WM-Lauf am heutigen Samstag in Kitzbühel an, Stadler gilt am Sonntag als Top-Favorit beim traditionellen Rennen über die Ironman-Distanz in Roth.

"Zuletzt war die Form schon wieder besser, aber ich verlange von mir selbst noch mehr", sagte Frodeno. Bislang kann der "Herr der Ringe" bei der neugeschaffenen WM-Serie Platz zehn in Madrid und Platz sechs in Washington vorweisen.

Radstrecke mit vielen Steigungen

Beim Alpentriathlon in Kitzbühel (14.20 Uhr/live im ZDF) wird es für die Starter der Deutschen Triathlon Union (DTU) über die olympische Distanz (1,5km Schwimmen, 40km Rad fahren, 10km Laufen) allerdings schwer. Vor allem die Radstrecke hat es mit ihren Steigungen in sich. Die Stärken von Frodeno liegen dagegen beim Laufen.

Das gilt auch für Maik Petzold, der Frodeno als Dritter in Washington zuletzt den Rang ablief. Ex-Weltmeister Daniel Unger will nach überstandener Grippe und Platz 15 in den USA ohnehin erst wieder Anschluss an die Spitze suchen. Bei den Frauen (14.00 Uhr) gelten Ricarda Lisk und Christiane Pilz eher als Außenseiterinnen.

Stadler kann es kaum erwarten

Das kann man von Stadler vor dem Traditionsrennen in Roth nicht sagen. Für den 36-Jährigen gilt nur der Sieg. "Zwischen dem Normann des Vorjahres und dem von 2009 liegt ein großer Unterschied. Es stimmt einfach alles. Ich kann es kaum erwarten, bis es endlich losgeht", sagte der "Norminator". Beflügelt fühlt sich Stadler zudem vom Sieg seines Teamkollegen Timo Bracht eine Woche zuvor beim Ironman Europe in Frankfurt/Main.

Bei den Frauen wurde das Rennen im Vorfeld von einem Unfall der australischen Mitfavoritin Belinda Granger auf dem Rad überschattet. Die Siegerin von 2005 kollidierte bei einer Trainingsfahrt mit einem Auto und musste mit Abschürfungen, Schnittwunden und Prellungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Ihr Start ist fraglich.

Als klare Favoritin gilt ohnehin Chrissie Wellington. Die Britin will die Weltbestzeit der Niederländerin Yvonne van Vlerken (8:45:48 Stunden) bei ihrem Sieg aus dem Vorjahr unterbieten. Van Vlerken wird ihren Titel in Roth nicht verteidigen, sie war am Wochenende zuvor in Frankfurt am Start, wo sie sich Sandra Wallenhorst aus Hannover geschlagen geben musste.

© SID

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