Triathlon WM
Kein Heimsieg für Triathletinnen

Die Australierin Emma Moffat hat den WM-Lauf der Triathletinnen in Hamburg gewonnen. Beste Deutsche wurde die frühere Europameisterin Anja Dittmer auf Rang sieben.

Deutschlands Triathletinnen haben den Heimsieg beim WM-Lauf in Hamburg klar verpasst. Nach dem Vorjahreserfolg von Ricarda Lisk aus Schondorf platzierte sich bei der achten Auflage der Veranstaltung am Samstag keine DTU-Athletin unter den Top-5. Den Sieg über die Olympische Distanz holte sich die WM-Führende Emma Moffat aus Australien, die sich in 1:56:12 Stunden souverän vor der Schwedin Lisa Norden und Daniela Ryf aus der Schweiz durchsetzte.

Bei Regen und wenig sommerlichen Temperaturen in der Hansestadt erreichte die frühere Europameisterin und Gesamtweltcupsiegerin Anja Dittmer (Neubrandenburg) als beste deutsche Teilnehmerin den siebten Rang. Die 33-Jährige schaffte damit ihr bestes Saisonergebnis. Titelverteidigerin Lisk kam dagegen nicht unter die ersten Zehn.

Hamburg ist die fünfte von acht Stationen der neuen WM-Serie. Das Finale findet am 12. und 13. September an der australischen Goldküste statt. Dort kämpfen die bestplatzierten Athleten der ITU-Rangliste um die WM-Medaillen.

Mit Sieghoffnungen gehen die deutschen Männer am Sonntag (14.50 Uhr/live im ZDF) ins Rennen über 1,5km Schwimmen, 40km Radfahren und 10km Laufen. Der Bautzener Maik Petzold kann dabei als derzeitiger WM-Ranglistenvierter sogar die Gesamtführung übernehmen, da die drei vor ihm platzierten Athleten in Hamburg nicht am Start sind. Neben Petzold wollen auch Olympiasieger Jan Frodeno (Saarbrücken) und der zweimalige Hamburg-Gewinner Daniel Unger (Bad Saulgau) für Top-Resultate sorgen.

© SID

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