Triathlon WM
Triathlet Petzold will WM-Spitzenreiter werden

Maik Petzold will das Heimspiel in Hamburg nutzen, um die Führung in der neuen WM-Serie im Triathlon zu übernehmen. Dazu reicht dem 31-Jährigen heute schon ein achter Platz.

Beim Heimspiel in Hamburg will Deutschlands derzeit bester Triathlet Maik Petzold erstmals die Führung in der neuen WM-Serie erobern. "Mit einer guten Platzierung ist der Sprung an die Spitze möglich. Noch schöner wäre natürlich ein Sieg", sagte der 31 Jahre alte Bautzener am Donnerstag in der Hansestadt. Dort findet heute (14.50 Uhr/live im ZDF) das fünfte von acht Rennen der ITU-Weltmeisterschaft auf der Olympischen Distanz statt.

Als derzeitiger WM-Ranglistenvierter würde Petzold schon mit einem achten Platz neuer Gesamtführender, da die drei bisherigen Top-Athleten der Serie auf ihren Start in Hamburg verzichten. "Mein Ziel ist es, mir mit einem Spitzenergebnis eine gute Ausgangsposition für das Finale im September in Australien zu schaffen. Dann ist ein Podiumsplatz in der WM-Wertung auf jeden Fall möglich", sagte der frühere deutsche Meister.

Frodeno und Unger mit ansteigender Form

Neben Petzold gehen für die Deutsche Triathlon-Union (DTU) auch Olympiasieger Jan Frodeno (Saarbrücken) und Ex-Weltmeister Daniel Unger (Bad Saulgau) in den Wettbewerb über 1,5km Schwimmen, 40km Radfahren und 10km Laufen. Beide zeigten zuletzt ansteigende Form, betrachten die Saison 2009 jedoch als Übergangsjahr. "Die Grundlagen für eine gute Saison werden im Winter gelegt. Aber da war es nach dem Olympiasieg schwer, mich zu motivieren. Deshalb kommt die Form jetzt erst langsam", sagte Frodeno, als Elfter zweitbester Deutscher im WM-Ranking.

Für Unger, der nach seinem WM-Titel in Hamburg 2007 und dem Triumph im vergangenen Jahr den Hattrick an der Alster schaffen könnte, begann das Jahr ähnlich schleppend. "Ich sehe diese Saison nicht so verbissen und gehe es locker an. Aber Hamburg ist für mich nach den beiden Vorjahressiegen natürlich ein Highlight", sagte der 31-Jährige, der vor wenigen Tagen Vater wurde: "Die letzten Tage waren trainingswissenschaftlich vielleicht nicht optimal, aber dafür schwebe ich auf Wolke sieben."



© SID

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