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Uefa diskutiert in Tallinn EM-Qualifikation

Das Exekutiv-Komitee der Europäischen Fußball-Union (Uefa) diskutiert in Tallinn den Modus für die Qualifikation zur EM 2008 in Österreich und der Schweiz. Außerdem werden bei der Sitzungswoche in Estland die Europacup-Endspiele der kommenden zwei Jahre vergeben.

dpa TALLINN. Das Exekutiv-Komitee der Europäischen Fußball-Union (Uefa) diskutiert in Tallinn den Modus für die Qualifikation zur EM 2008 in Österreich und der Schweiz. Außerdem werden bei der Sitzungswoche in Estland die Europacup-Endspiele der kommenden zwei Jahre vergeben.

Um die 14 freien EM-Plätze - die Gastgeber-Verbände sind automatisch qualifiziert - bewerben sich 50 Länder, die in sechs Siebener- und einer Achter-Gruppe eingeteilt werden. Einigkeit herrscht in der Exekutive darin, dass sich die jeweiligen Gruppensieger direkt für die Endrunde qualifizieren. Offen aber ist, ob auch die Gruppenzweiten automatisch weiterkommen. Die Kommission für Nationalmannschaften regt stattdessen an, dass die Zweiten und Dritten in K.o.-Spielen die weiteren EM-Starter ermitteln sollen. Hintergrund des Vorschlags ist die Hoffnung, die Spannung in der Ausscheidung dadurch länger zu erhalten.

DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder wird nach Verbandsangaben in der Exekutive über den Zustand des Fußballs in Estland, Liechtenstein und Luxemburg referieren, die keine Vertreter im höchsten Gremium des Kontinentalverbandes haben.

Bei der Vollversammlung wird mit Spannung die Erklärung von Uefa-Präsident Lennart Johansson über seine Zukunft erwartet. Wahrscheinlich wird der Schwede verkünden, dass er eine automatische Amtsverlängerung um ein Jahr bis 2007 anstrebt und dann nicht mehr kandidieren will. Um seine Nachfolge haben sich bislang Franz Beckenbauer und Michel Platini offiziell beworben.

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