US-Boys überzeugen nicht
Eidgenossen überraschen gegen Russland

Die Eishockey-Nationalmannschaft der Schweiz hat gegen den 23-maligen Titelträger Russland nur knapp eine Sensation verpasst. Den US-Boys gelang hingegen kein Sieg gegen die schwächeren Suomi.

HB WIEN. Am Ende stand für die Schweiz ein 3:3 (2:2, 1:1, 0:0) Unentschieden gegen den 23-maligen Weltmeister Russland zu Buche. Die Eidgenossen führten sogar zweimal, konnten den Vorsprung aber nicht verteidigen. Mit drei Punkten hat das Team des deutschen Trainers Ralph Krueger in der Gruppe E gute Aussichten, zum dritten Mal in Folge ins Viertelfinale einzuziehen.

Romano Lemm brachte die Schweiz, die zuletzt 2000 einen WM-Sieg gegen Russland feierte, bereits in der zweiten Minute in Führung. Pawl Dazjuk (3.) und Ilja Kowaltschuk (6.) drehten zunächst den Spieß um. Paul DiPietro (9.) und Mark Streit (23.) schossen die Eidgenossen 3:2 in Front, ehe Alexej Kowalew (39.) für den Endstand sorgte.

In der Gruppe F haben Finnland und die USA nach einem 4:4 (1: 1, 0:0, 3:3) mit jeweils drei Punkten ebenfalls die Runde der letzten Acht im Visier. Timo Pärssinen (4.), Niklas Hagman (48.), Olli Jokinen (54.) und Jarkko Ruutu (55.) trafen für die Finnen, Richard Park (13.), Brett Hauer (46.), Mike Modano (47.) und Mark Parrish (60.) für die Amerikaner.

In der Abstiegsrunde setzte sich überraschend Aufsteiger Slowenien an die Tabellenspitze. Beim 4:3 (0:3, 1:0, 3:0) gegen Dänemark holte der Außenseiter sogar einen 0:3-Rückstand auf. Jesper Damgaard (6.), Kasper Degn (12.) und Frans Nielsen (13.) hatten die Dänen scheinbar auf die Siegerstraße geschossen. Doch die Slowenen drehten durch Tore von Ivo Jan (38.), Anze Kopitar (44.), Peter Rozic (45.) und Edo Terglav (52.) noch das Spiel.

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