Verein hat für Stadionumbau neuen Investor gefunden
BVB erhöht die Kartenpreise

Der hoch verschuldete Fußballbundesligist Borussia Dortmund (BVB) erhöht in der kommenden Saison die Eintrittspreise um fünf bis zehn Prozent und erhofft sich dadurch Mehreinnahmen von einer Million Euro.

HB DORTMUND. "Das ist zwingend notwendig für unser Sanierungskonzept", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke am Montag in Dortmund. Die Dauerkarten sollen künftig 140 ? statt 133 ? kosten, die Tageskarten etwa für die Fankurve elf statt zehn Euro. Bei einer durchschnittlichen Zuschauerzahl von 75 000 pro Spiel könne der BVB so eine Million Euro mehr einnehmen. Die Spiele des BVB sind meist ausverkauft. Das Stadion bietet 80 000 Zuschauern Platz.

Für den Stadionumbau, der für die Fußball-WM im kommenden Jahr notwendig ist, habe der Verein einen Investor gefunden, sagte BVB-Präsident Reinhard Rauball. Noch sei der Vertrag aber nicht unter Dach und Fach. Der BVB bezifferte die Kosten für den Umbau wie schon in der Vergangenheit mit sechs Mill. ?. Auch für den geplanten Bau von Trainingsplätzen sei ein Investor gefunden. Doch würden nur noch vier statt der ursprünglich vorgesehenen zehn Plätze gebaut. Innerhalb der nächsten vier Wochen werde hier der Vertrag wohl unterzeichnet werden.

Der Fußball-Bundesligist hatte im März eine Pleite vorerst abgewendet. Die Anleger des Immobilienfonds Molsiris hatten dem Rückkauf des Westfalenstadions zugestimmt und damit den Weg zur Sanierung des Traditionsklubs freigemacht. Die wichtigsten Gläubigerbanken des Vereins stunden diesem bis Mitte 2006 den Schuldendienst. Die Höhe der Verbindlichkeiten liegt bei 90 Mill. ?.

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