Verschärfte Dopingtest bei der Tour
Erstmals Nachweis von Bluttransfusionen

„Schwarzen Schafen“ wird das Leben bei der diesjährigen Tour de France schwer gemacht. Das nationale französische Anti-Dopinglabor kann bei den Dopingkontrollen erstmals verbotene Bluttransfusionen nachweisen.

HB PARIS. Das nationale französische Anti-Dopinglabor in Châtenay-Malabry kann bei den Dopingkontrollen während der am 2. Juli beginnenden Tour de France erstmals verbotene Bluttransfusionen nachweisen. Das bestätigte nach französischen Presseberichten der Direktor der Einrichtung, Jacques de Ceaurriz.

Mit Bluttransfusionen kann der Sauerstofftransport im Blut erhöht und somit eine Leistungssteigerung erzielt werden. Diese Methode gilt als Doping. Zeitfahr-Olympiasieger Tyler Hamilton (USA) war im vergangenen Jahr damit erwischt worden und wurde inzwischen für zwei Jahre gesperrt. Doping mit Wachstumshormonen kann allerdings immer noch nicht schlüssig nachgewiesen werden.

Während der Tour sollen wieder rund 150 Blut- und Urinkontrollen durchgeführt werden. Vor dem Start in Fromentine müssen sich alle 189 Teilnehmer einer Blut-Kontrolle unterziehen. Bei Unregelmäßigkeiten im Blutbild wird der Start verweigert und es folgt eine detaillierte Doping-Kontrolle. Dieses Schicksal ereilte im Vorjahr den Spanier Gorka Gonzalez vom Euskatel-Team.

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