Verteidiger doch mit nach Moskau
Hin und Her mit Petermann

Bei der am Freitag beginnenden Eishockey-Weltmeisterschaft sollte Verteidiger Felix Petermann eigentlich nicht für das deutsche Team auflaufen, aber dann kam doch noch alles anders.

HB MOSKAU. Felix Petermann von Meister Adler Mannheim gehört nun doch zum WM-Aufgebot der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft. Bundestrainer Uwe Krupp nominierte Petermann am Montagabend für Petr Macholda von den Frankfurt Lions nach. Wie der Deutsche Eishockey- Bund (DEB) am mitteilte, erhielt der gebürtige Tscheche keine Spielberechtigung vom Internationalen Eishockey-Verband (IIHF) und konnte nicht wie geplant mit nach Moskau fliegen.

Macholda ist zwar deutscher Staatsbürger und spielt bereits seit 2004 in Deutschland, wo er zunächst für die Kassel Huskies aktiv war. Zwischenzeitlich war er aber kurzzeitig für den tschechischen Club Karlsbad im Einsatz. Wie die IIHF mitteilte, hat er die auf seinen Status zutreffende zweijährige Frist damit nicht vollständig erfüllt. Petermann war von Krupp am Sonntag nach dem letzten Testspiel in der Schweiz zunächst aus dem 25-köpfigen Kader aussortiert worden. Erster deutscher WM-Gegner ist am Samstag Rekordweltmeister Kanada, weitere Kontrahenten in der Vorrunde sind die Slowakei und Norwegen.

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