Volleyball Europapokal
Friedrichshafen legt nach Aus keinen Protest ein

Der deutsche Volleyball-Meister Friedrichshafen hat auf einen Protest gegen die 0:3-Niederlage in Saloniki verzichtet. Bei der CL-Partie war es zu einer Unterbrechung gekommen.

Der deutsche Volleyball-Meister VfB Friedrichshafen wird nach dem beinahe abgebrochenen Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League bei Iraklis Saloniki keine Beschwerde gegen die Wertung einlegen. "Wir legen keinen Protest ein, das steht nicht zur Diskussion", sagte VfB-Manager Stefan Mau: "Schließlich haben wir den ersten Satz unter regulären Bedingungen verloren und waren somit schon ausgeschieden."

Griechische Fans provozieren Spielunterbrechung

Im zweiten Satz beim Stand von 2:4 hatten die feiernden Anhänger des griechischen Meisters mit bengalischem Feuer für dicke Rauchschwaden in der Halle gesorgt. Das Match musste für rund 15 Minuten unterbrochen werden, auch danach war die Sicht in der Arena alles andere als optimal.

Das Weiterkommen der Gastgeber stand zu diesem Zeitpunkt aufgrund des 3:0-Sieges im Hinspiel und einer 1:0-Satzführung bereits fest. Letztendlich gewann Saloniki auch die zweite Auflage mit 3:0 (25:18, 25:20, 28:26).

Der Friedrichshafener Co-Trainer Ulf Quell fordert allerdings Konsequenzen durch den europäischen Volleyball-Verband CEV. "Das war ja kein Einzelfall. Der Europäische Verband sollte sich dringend Gedanken dazu machen und nicht warten, bis Schlimmeres passiert", sagte Quell.

Friedrichshafen gegen Saloniki chancenlos

Friedrichshafen war in den nur knapp 90 Spielminuten vor 2 750 Zuschauern beim griechischen Meister chancenlos. "Das war schlicht und einfach zu schlecht. Diese Saison geht es immer rauf und runter. Und heute ging es runter", ärgerte sich Trainer Stelian Moculescu. Der Champions-League-Sieger von 2007 belegte so in der Endabrechnung Platz fünf.

Neben Saloniki haben auch die italienischen Topteams Lube Macerata und Trentino Volley den Einzug in das Finalturnier geschafft, das am 4./5. April in Prag ausgetragen wird. Um den vierten Startplatz spielten am Donnerstagabend Skra Belchatow/Polen und Iskra Odintsowo/Russland.

© SID

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