Volleyball Nationalmannschaft
Grozer Junior wandelt auf des Vaters Spuren

Der aus Ungarn stammende Volleyballer Georg Grozer Junior ist für die deutsche Nationalmannschaft spielberechtigt. "Mein Traum ist es, mich mit Deutschland für Peking zu qualifizieren", sagt der Angriffsspieler.

Georg Grozer Junior wandelt auf den Spuren seines Vaters. Der Angriffsspieler darf ab sofort für die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft schmettern und wird beim Einladungsturnier im polnischen Olsztyn (15. bis 19. August) seine Premiere geben. Sein Vater Georg Grozer Senior gehörte zu den erfolgreichsten Figuren im deutschen Volleyball. Allerdings warf er 1991 dem damaligen Bundestrainer Igor Prielozny die Schuhe vor die Füße und wurde aus dem Nationalteam geworfen. Die Auswahl verpasste damals den Sprung zu Olympia. Jetzt soll Grozer Junior mithelfen, dass erstmals seit 36 Jahren wieder ein deutsches Männerteam bei den Sommerspielen dabei ist.

"Mein Traum ist es, mich mit Deutschland für Peking zu qualifizieren", sagt Hammer-Schorsch, der II.: "Volleyballerisch bin ich in vielen Dingen ähnlich wie mein Vater. Aber ich versuche, meine Karriere noch besser hinzukriegen." Der Hauptangreifer hatte wie einst sein Vater für sein Heimatland Ungarn gespielt, ehe er sich zum Wechsel nach Deutschland entschloss. Die Spielberechtigung wurde nach einer langen Hängepartie von Weltverbands-Präsident Ruben Acosta nach einem Gespräch mit dem deutschen Verbandschef Werner von Moltke erteilt.

Erste Bewährungsprobe beim Einladungsturnier in Olsztyn

Grozer Junior könnte damit auch im Aufgebot für die Europameisterschaft vom 6. bis 16. August in Russland stehen, wo das deutsche Team eine Medaille gewinnen will. Grozer Senior hatte den Moerser SC in seiner Glanzzeit zum europäischen CEV-Cup (1990), Pokalsieg (1991 und 1993) und zur Meisterschaft (1992) geführt. Jetzt trainiert er beim Moerser SC seinen Sohn.

Der trifft beim Einladungsturnier in Polen auf Großbritannien (Mittwoch/15.00 Uhr), EM-Vorrundengegner Serbien (Donnerstag/20.00 Uhr), die Slowakei (Freitag/17.00 Uhr), Vizeweltmeister Polen (Samstag/15.00 Uhr) und den Dauer-Rivalen Niederlande (Sonntag/17.00 Uhr).

© SID

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