Wasserball Bundesliga
Meister Canstatt zieht sich aus Bundesliga zurück

Wegen erfolglosen Sponsoren-Verhandlungen muss der SV Cannstatt seine Mannschaft aus der Wasserball-Bundesliga abmelden. Der deutsche Meister ist bereits der zweite Verein, der sein Team zurückziehen muss.

Der SV Cannstatt wird seine Mannschaft aus der Wasserball-Bundesliga abmelden. Damit zieht der deutsche Meister die Konsequenzen aus seinen finanziellen Problemen. "Uns fehlen 150 000 Euro, und wegen einer Wasserball-Mannschaft kann ich den Verein nicht in die Insolvenz führen", erklärte Präsident Dieter Junger nach erfolglosen Sponsoren-Verhandlungen.

Cannstatts Nationalspieler Steffen Dierolf, Lukasz Kieloch, Florian Naroska, Florian Müller und Moritz Oeler müssen sich nun auf die Suche nach einem neuen Verein machen. Heiko Nossek hatte bereits vor drei Wochem beim griechischen Meister Ethnikos Piräus einen Einjahres-Vertrag unterschrieben.

Cannstatt, das erstmals die deutsche Meisterschaft gewann und Rekordmeister Wasserfreunde Spandau 04 ablöste, ist nach dem elfmaligen deutschen Meister SC Rote Erde Hamm bereits der zweite Verein, der seine Mannschaft für die kommende Saison aus der Wasserball-Bundesliga zurückzieht.

© SID

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