Wasserball Nationalmannschaft
Ungarn zerstört deutsche Medaillenträume

Der Olympiasieger war im Viertelfinale der WM eine Nummer zu groß für die deutschen Wasserballer. Das Team um Trainer Hagen Stamm unterlag Ungarn mit 6:13 und spielt nun um die Plätze fünf bis acht.

Den Traum von der ersten WM-Medaille seit 25 Jahren müssen die deutschen Wasserballer nach dem Viertelfinale von Melbourne abschreiben. Die Mannschaft von Bundestrainer Hagen Stamm verlor mit 6:13 (2:4, 0:1, 2:4, 2:4) gegen Olympiasieger Ungarn. In der Runde um die Plätze fünf bis acht kommt es am Freitag zur Revanche gegen Italien. Gegen die Südeuropäer hatte die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) in der Gruppenphase mit 3:8 verloren.

"Ein paar zu leichte Fehler"

"Kein Vorwurf an meine Mannschaft. Ungarn ist nunmal nur zu schlagen, wenn alles passt", meinte Stamm, der 1982 bei der WM in Ekuador noch als Weltklasse-Center im Wasser maßgeblich an Bronze beteiligt war. Der Coach bemängelte "ein paar zu leichte Fehler und einige sehr fragwürdige Entscheidungen der Unparteiischen".

Heiko Nossek vom griechischen Meister Olympiakos Piräus mit drei Toren, Marc Politze vom deutschen Rekordchampion Spandau Berlin mit einem "Doppelpack" und Florian Naroska (Esslingen) erzielten die Treffer. Auch Torhüter Alexander Tchigir, der unter anderem einen Strafwurf abwehrte, konnte die am Ende deutliche Niederlage nicht verhindern.

Nach zwei Minuten war die deutsche Mannschaft sogar durch Nossek in Führung gegangen und hielt in den ersten zwei Vierteln auch gut mit. Dabei erkannten die Referees ein Tor des Spandauers Moritz Oeler kurz vor der Halbzeitpause zum vermeintlichen 3:4 nicht an. Danach drehten die Ungarn dann auf und waren vor allem nach schnellen Tempogegenstößen erfolgreich.

© SID

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