Wie die deutschen Tour-Debütanten die Frankreich-Rundfahrt erleben
„Die Massen der Fans begeistern und beeindrucken mich sehr“

Für Jungprofi Markus Fothen (Gerolsteiner) ist es "ein unglaublich erhebendes Gefühl, jeden Tag auf dem Podium zu stehen." Wie die deutschen Tour-Debütanten die Frankreich-Rundfahrt erleben.

Markus Fothen (Gerolsteiner):"Die Massen der Fans begeistern und beeindrucken mich sehr. Dazu ist es ein unglaublich erhebendes Gefühl, jeden Tag auf dem großen Podium am Ziel zu stehen. Das Weiße Trikot ist für mich sehr wertvoll. Ich werde alles geben, um es bis Paris zu tragen. Mein Vorsprung ist zwar kleiner geworden, aber er müsste reichen."

David Kopp (Gerolsteiner):"Schade, schade, dass die Tour für mich auf der 16. Etappe vorbei war. Ich bin richtig krank. Schon am Galibier wollten sie mich aus dem Rennen nehmen, da habe ich mich noch gewehrt. Ich bin ganz allein dem Feld hinterhergefahren und wollte mich durchkämpfen. Aber nach 85km war Schluss. Trotzdem war die Tour ein großes Erlebnis für mich. Man entwickelt in drei Wochen Zusammenleben auch ein neues Mannschaftsgefühl. Einer ist für den anderen da, einfach prima."

Ralf Grabsch ( Milram):"Mit 32 habe ich es erstmals zur Tour geschafft. Spät, aber nicht zu spät. Nach meinem Sturz am Mittwoch am Lautaret fürchtete ich schon, dass ich ausscheiden muss. Da hat mich mein Bruder Bert wieder moralisch aufgerichtet, obwohl er bei Phonak in einer anderen Mannschaft fährt. Am Donnerstag habe ich mich trotz Schmerzen durchgekämpft und freue mich nun auf Paris."

Christian Knees (Milram):"Die Zuschauer-Kulisse ist noch gewaltiger als beim Giro. Alpe d´Huez werde ich so schnell nicht vergessen. Dort standen sogar ein paar Bekannte und Kumpel von mir, die haben mich gewaltig angefeuert."

Björn Schröder (Milram):"Die Tour ist einfach traumhaft. Ich bin dankbar, dass ich dieses Erlebnis genießen darf. Alpe d´Huez war einfach geil. Diese Anfeuerung - und ab und an hörst du sogar deinen eigenen Namen. In die Spitze habe ich es noch nicht geschafft, die Klassementfahrer sind für mich im Moment einfach noch eine andere Liga."

© SID

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