Gewinnmaschinen unter sich
Können deutsche Autobauer sich mit US-Internetfirmen messen?

Investoren setzen derzeit lieber auf die Netzwelt als auf die Autobranche. Dabei stehen Konzerne wie VW, Daimler und BMW beim Nettoergebnis nicht viel schlechter da als Apple, Facebook und Google.
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Auf den ersten Blick würden Investoren auf die amerikanische Internetwirtschaft wetten. Denn deren Konzerne gelten gemeinhin als Gewinnmaschinen. Allein im vergangenen Jahr erwirtschaftete Apple einen Nettogewinn von 32,2 Milliarden Euro. Kann die deutsche Autobranche da mithalten? Sie kann, jedenfalls fast.

Apple, Facebook und Google erzielten in den vergangenen fünf Jahren zusammen ein Nettoergebnis von umgerechnet 101 Milliarden Euro. Die drei deutschen Autokonzerne VW, Daimler und BMW bringen es immerhin auf 78 Milliarden Euro. Was in der IT-Welt „Apple“ ist, ist in der Autoindustrie Volkswagen. Das Wolfsburger Unternehmen erreichte 2012 einen Nettogewinn von 21,7 Milliarden Euro.

Zumindest die Börsen setzen derzeit eher auf Internet als auf Auto. Apple, Facebook und Google kommen aktuell auf einen Börsenwert von 582,4 Milliarden Euro. Volkswagen, Daimler und BMW werden dagegen mit 165,3 Milliarden Euro eher niedrig bewertet – obwohl sie zusammen 383,8 Milliarden Euro Umsatz erzielen. Das ist mehr als doppelt so viel wie die drei IT-Firmen (160,5 Milliarden).

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