Krebstherapie
Gefährlicher Genehmigungsstau

Krebs mit radioaktiver Strahlung zu behandeln ist in den Kliniken gang und gäbe und erfolgreich. Doch das Forschen nach neuen Strahlentherapien kommt ins Stocken – wegen immer aufwändigerer Genehmigungsverfahren.

Für unzählige Krebspatienten ist die Therapie mit radioaktiver Strahlung seit Jahrzehnten Standard. Rund 80 Prozent der Patienten mit früh erkanntem Prostatakrebs oder auch 90 Prozent der Gebärmutterhalspatienten leben nach einer Bestrahlungstherapie länger als fünf Jahre – Erfolge von systematischen klinischen Studien. Doch inzwischen ist der bürokratische Aufwand für ebensolche Studien, mit denen neue und bessere Strahlentherapien entwickelt werden sollen, so umfangreich und langwierig geworden, dass teils Jahre bis zur Genehmigung vergehen – zu lange für Krebspatienten, denen die Zeit davon läuft.

Internationale Ärzte- und Forscherteams machen mit ihren Studien mittlerweile einen Bogen um Deutschland und beziehen deutsche Patienten in Tests...

 
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