Kleiderordnung im Büro
Anzug mit Krawatte oder Jeans?

Banker kleiden sich konservativ, Journalisten etwas legerer: Welche Kleidung ins Büro passt, hängt auch von der Branche ab. Ähnlich ist, dass der Spielraum enger wird, je höher die Position ist, die jemand bekleidet.
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Jedes Unternehmen hat eigene Werte und Normen. Auch die Kleidung ist ein Ausdruck davon. Goutiert ein junger Chef in der Online-Branche vielleicht Flip Flops oder bunte Shorts seiner Mitarbeiter als Ausdruck von Individualität und Kreativität, herrscht in deutschen Konzernen weitgehend ein anderer Dresscode – auch wenn das eher ein ungeschriebenes Gesetz ist.

Als angemessene Bürokleidung – die einen als professionell, effizient und zuverlässig kennzeichnet – gelten bei Frauen noch immer Rock oder Hose, kombiniert mit einer Bluse oder einem schickem Shirt, eventuell ergänzt um einen Blazer. Männer tragen dagegen Anzug mit Hemd und Krawatte – vor allem, wenn Kunden in Sicht sind. Sonst reicht am Schreibtisch auch eine legerere Hose-Hemd-Kombination.

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Aber: Je höher man in der Hierarchie aufsteigt oder je formeller der Anlass wird, umso enger wird der Spielraum. Das gilt auch für Farben, Formen und Schnitte. Außerdem spielt natürlich die jeweilige Branche eine Rolle bei der Wahl der Garderobe. Banken etwa gelten als konservativer als Medienunternehmen. Wer Kleidung als Erfolgsfaktor im Geschäftsleben betrachtet, für den besteht die Kunst darin, korrekt und gleichzeitig attraktiv gekleidet zu sein, ohne in der Masse unterzugehen oder auf sein Äußeres reduziert zu werden.

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