Forschungsprojekt vor Sylt
Risikofaktor Windpark

Vor Sylt wollen Wissenschaftler künftig die technischen Risiken von Offshore-Windenergieparks erforschen. Am Dienstag wird das Fundament gelegt: Mit einem hundert Tonnen schweren Hydraulik-Rammbock soll ein 55 Meter langes Stahlrohr tief in den Meeresboden getrieben werden.

HB SYLT. Wissenschaftler wollen 80 Kilometer vor Sylt technische Risiken und ökologische Auswirkungen der geplanten Offshore-Windenergieparks erkunden. Als Fundament der Forschungsplattform „Fino3“ werden Spezialisten dazu am Dienstag ein 55 Meter langes Stahlrohr in den Meeresboden rammen.

Untersucht werden sollen in den kommenden Jahren, Schallschutz, Seegang, Klima und Vogelzug. „Untersuchungen zum Lärmschutz für die Tiere in dem Gebiet haben schon jetzt begonnen“, sagte Projektleiter Jan Bachmann. So zählten Biologen Schweinswale und beobachteten deren Verhalten. „Sie bekommen damit Erkenntnisse, wie viele Tiere durch den Baulärm kurz- oder längerfristig vertrieben werden“, erläuterte Bachmann.

Experten der Technischen Universität Braunschweig werden mit Messinstrumenten dabei sein,...

 
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