Investitionen
Kosten senken durch CO2-Management

Für Unternehmen bieten sich viele Möglichkeiten zur Reduktion von Treibhausgasen. Denkbar sind zum Beispiel Maßnahmen zur Gebäudeisolation aber auch die Nutzung von energiesparender Beleuchtung oder Windenergie. Doch welche Investitionen zahlen sich langfristig aus? Informationen über besonders nachhaltige Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasen finden Sie hier.

Um besonders kostengünstige CO2-Einsparmöglichkeiten zu identifizieren, können die Vermeidungskosten herangezogen werden. Diese sind definiert als zusätzliche Kosten, die sich durch den Einsatz einer Technologie mit geringerer Treibhausgasintensität gegenüber dem jeweils gängigen Stand der Technik ergeben. Das Ergebnis ist ein Betrag in Euro pro Tonne CO2. Für Unternehmen ergibt sich hieraus der große Vorteil, dass auf diese Weise unterschiedliche Projekte leicht miteinander verglichen werden können.

Bei vielen Projekten sind die Kosten einer klimafreundlichen Alternative sogar geringer als die einer konventionellen Lösung. In der Ökonomie spricht man in diesem Fall von negativen Vermeidungskosten. Eine Studie des Energieversorgers Vattenfall hat das weltweite Einsparpotenzial und die Vermeidungskosten verschiedener Maßnahmen zur Senkung der CO2-Emissionen herausgearbeitet.

Wärmedämmung

Besonders kosteneffektiv sind der Studie zufolge Maßnahmen zur verbesserten Wärmedämmung von Gebäuden mit Vermeidungskosten von minus 130 Euro pro Tonne CO2. Durch luftdichte supergedämmte Wände, Fenster mit Wärmeschutzverglasung und innovative Haustechnik verbraucht ein Unternehmen erheblich weniger Energie und erzeugt weniger Treibhausgase. Die Heizkosten über den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden können so um etwa 60 Prozent gesenkt werden. Weltweit könnten durch solche Maßnahmen circa 1,6 Milliarden Tonnen CO2 pro Jahr gespart werden, etwa vier Prozent der gesamten Emissionen.

Beleuchtung

Ein beträchtliches Potenzial zur CO2-Einsparung bieten auch energieeffiziente Beleuchtungssysteme. Laut Deutscher Energie-Agentur (DENA) werden durchschnittlich 22 Prozent der Stromkosten in gewerblichen Gebäuden für die Beleuchtung aufgewendet. Bei reinen Bürogebäuden ist der Anteil mit bis zu 50 Prozent meist noch höher. Mit intelligenter Beleuchtungssteuerung beispielsweise durch Energiesparlampen, Präsenzmelder oder Tageslichtnutzung lassen sich im Schnitt 80 Prozent der Energie und 40 Prozent der Lebenszykluskosten einsparen. Insgesamt ergeben sich Vermeidungskosten von minus 90 Euro pro Tonne CO2. Weltweite Einsparpotenziale liegen bei 200 Millionen Tonnen CO2 jährlich, einem Viertel der Emissionen in der Bundesrepublik.

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