Meeresschutz
Umweltschützer wollen Geisternetze bergen

Jährlich gehen in der Ostsee Tausende Fischernetze verloren. Diese sogenannten Geisternetze treiben als tödliche Fallen für Meerestiere durchs Wasser. Nun sollen sie mit einer neuen Methode eingefangen werden.

StralsundGeisternetze sollen künftig effektiver und in internationaler Zusammenarbeit aus der Ostsee geborgen werden. Umweltverbände aus Deutschland, Schweden, Estland, Finnland und Polen haben zusammen mit Fischern ein Projekt zur Beseitigung der verloren gegangenen Netze gestartet. Es sieht vor, eine neue Bergungsmethode zu testen und eine Hotspot-Karte mit Feldern der Netze zu erarbeiten, wie Projektleiterin Gabriele Dederer von der Umweltorganisation WWF bei der Borstellung der Initiative sagte.

Schätzungen zufolge gehen in der Ostsee jährlich bis zu 10.000 Kunststoffnetze oder Teile davon verloren. Sie treiben als Plastikmüll umher, landen auf dem Meeresboden und können zur tödlichen Falle für Meeresbewohner werden.

Bislang hatten...

 
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