Nachhaltigkeit
Indizes für Sonderwünsche

Weil die bestehenden Nachhaltigkeitsindizes vielen Großanlegern nicht ausreichen oder nicht streng genug sind, haben Großbanken eigene dieser Indizes lanciert – oder in Kooperation mit Börsen die Entwicklung neuer Produkte begleitet. Die Resultate können sich sehen lassen.

Nord/LB: Basierend auf dem „Global Challenges Index“, dem Anfang September 2007 lancierten globalen Nachhaltigkeitsindex der Börse Hannover, brachte die Nord/LB zeitgleich ein Zertifikat auf den Markt und die Nordcon Investment Management einen Fonds für institutionelle Kunden. Der Index wurde entwickelt von Oekom Research und begleitet von einem Beirat, in dem unter anderem der Bundesverband Deutscher Stiftungen und die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannover vertreten sind.

Hypo-Vereinsbank: Schon 2005 entwickelte die Bank zusammen mit der Ratingagentur Oekom Research den HVB Nachhaltigkeits-Index. Darauf bietet die Hypo-Vereinsbank auch Zertifikate an. Der Index hat wesentlich mehr Ausschlusskriterien als beispielsweise der Dow Jones Sustainability Index (DJSI) und entspricht damit eher den ethischen Wünschen kirchlicher Kunden und Stiftungen.

WestLB: Die Landesbank entwickelte zusammen mit der Ratinggruppe SiRi Company vor zwei Jahren den „Extra-Financial Risk Index“ (EFRIX). Er ergänzt das auf einer „Best-in-Class“-Methode basierende Nachhaltigkeitsratingsystem der Bank, das deren Kunden für das eigene Nachhaltigkeitsresearch nutzen. Rückgerechnet ab 2001 entwickelte sich der Index parallel zum DJStoxx 600.

OeKB: Der Sustainabilitiy Fund Index (OeSFX) der Oesterreichischen Kontrollbank (OeKB) enthält in Österreich zugelassene Nachhaltigkeitsfonds ab einer Größe von drei Mrd. Euro. Seit seiner Auflage 2005 stieg er um gut ein Drittel.

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